Hattmannsdorfer will CO2-Speicherverbot aufheben
Bild mit KI erstellt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer kündigt an, das Verbot der geologischen CO2-Speicherung aufzuheben.
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer kündigt die Aufhebung des CO2-Speicherverbots an. Enthält ein beantragtes Explorationsgebiet geologische Formationen, die sich für das Einbringen anderer Stoffe eignen könnten, kommt einer künftigen geologischen Speicherung von CO2 ein überragendes öffentliches Interesse zu.
Bei der Zementherstellung wird Kalkstein erhitzt und dabei CO2 chemisch freigesetzt, unabhängig davon, womit der Ofen beheizt wird. Auch in Teilen der Kalk- und Stahlproduktion bleiben diese Emissionen laut Aussendung selbst bei vollständig erneuerbarer Energie bestehen.
CO2-Speicherung ist dritter Schritt der Industriestrategie
Hattmannsdorfer bezeichnet die Aufhebung als dritten Umsetzungsschritt der Industriestrategie innerhalb einer Woche. Mit dem Industriestrompreis und der Erweiterung des Standortabsicherungsgesetzes sei die Entlastung von rund 60 auf über 500 Betriebe ausgeweitet worden. Davon hingen rund 600.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt ab.
Die Industriestrategie 2035 umfasst 117 Maßnahmen. Mehr als 37 Prozent davon sind laut Aussendung umgesetzt oder in Umsetzung. Der Kreis der besonders stromintensiven Betriebe wächst bei SAG-Plus von rund 60 auf rund 120, darunter Batterieproduktion, Düngemittel, Kunststoffe, Glas und Holzwerkstoffe.
Abscheidung und Speicherung können laut Aussendung ab sofort in Investitions- und Standortentscheidungen einbezogen werden, die in diesen Branchen über zehn bis fünfzehn Jahre laufen. Planung, Genehmigung und Bau solcher Anlagen dauern oft viele Jahre, die Technologie soll ab Mitte der 2030er Jahre industriell breit verfügbar sein.
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