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In Osttirol kamen rund 6,5 Millionen Forstpflanzen in den Boden

Von 2020 bis 2025 wurden in Osttirol rund 6,5 Millionen Forstpflanzen gesetzt. In Oberlienz flossen seit 2019 rund 2,1 Millionen Euro an Forstförderungen.

Von 2020 bis 2025 wurden in Osttirol rund 6,5 Millionen Forstpflanzen gesetzt. Das entspricht durchschnittlich rund 1,06 Millionen Bäumen pro Jahr. Die Pflanzen stammen überwiegend aus dem landeseigenen Forstgarten.

Ziel ist der Aufbau standortgerechter Mischbestände, die den Herausforderungen des Klimawandels besser gewachsen sind. In Osttirol werden weiterhin Schadholz aufgearbeitet, Flächen wiederbewaldet sowie Jungkulturen gepflegt und gegen Schädlinge geschützt.

In den vergangenen Jahren fielen in Osttirol rund 5,5 Millionen Kubikmeter Schadholz durch Windwurf, Schneedruck und den Borkenkäfer an. Die betroffene Fläche umfasst rund 13.000 Hektar. Das entspricht etwa einem Fünftel des gesamten Osttiroler Waldes.

Die Wiederbewaldung und die Wiederherstellung der Schutzfunktion des Waldes auf dieser Fläche sind laut Land eine mehrjährige organisatorische und forstliche Herausforderung. Für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer sei sie ohne Unterstützung von Bund und Land nicht zu bewältigen. Seit 2019 wurden in Osttirol 38 Millionen Euro an Forstförderungen ausgewiesen. Dazu kommen Mittel aus Projekten der Wildbach- und Lawinenverbauung sowie Abgeltungen für private Elementarschäden.

In Oberlienz werden Waldflächen am Daberbach wiederbewaldet

Allein für Oberlienz wurden seit 2019 rund 2,1 Millionen Euro an Forstförderungen angewiesen. 40 Prozent davon stammen aus dem Waldfonds des Bundes. In der Gemeinde fielen rund 280.000 Kubikmeter Schadholz an. Von 2020 bis 2025 wurden dort 330.000 Bäume gepflanzt.

Bei einem Lokalaugenschein im Einzugsgebiet Daberbach in Oberlienz informierten sich Bundesminister Norbert Totschnig, Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler, Bürgermeister Markus Stotter und Landesforstdirektor Harald Oblasser über den Stand der Wiederbewaldung.

Im Einzugsgebiet Daberbach wurde bewusst auf mehr Mischbaumarten gesetzt. Die jungen Bestände entwickeln sich nach Einschätzung von Landesforstdirektor Oblasser gut. Er bezeichnete die Wiederbewaldung als mehrjährigen Prozess und nannte einen tragbaren Wildeinfluss als wichtige Rahmenbedingung. Bürgermeister Stotter hob die Schutzfunktion des Waldes für den Siedlungsraum hervor und sagte, der Wiederaufbau erhöhe auch die Sicherheit der Oberlienzerinnen und Oberlienzer.

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