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Indonesische Brände treiben Index in Sarawak auf 408Bild mit KI erstellt

In Sarawak erreichte der Luftschadstoffindex 408. Feiern im Freien fielen aus, während Atemwegs- und Augenleiden zunahmen.

Rauch aus Wald- und Torfbränden in Indonesien hat in Sarawak gefährliche Luftwerte verursacht. In sechs Gebieten des malaysischen Bundesstaats lag der Air Pollutant Index am Dienstag über 300.

Der Index erreichte in Kuching 407 und in Serian nahe der Grenze zu Kalimantan 408. Der Rauch zog aus Kalimantan über Sarawak und erreichte auch die malaysische Halbinsel, Brunei und Singapur.

Sarawak sagt Feiern im Freien ab

Sarawak sagte die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag im Freien ab. Überschreitet der Index in einem Gebiet 500, soll dort der lokale Notstand gelten. Dann müssen öffentliche und private Büros schließen, ausgenommen sind wesentliche Dienste.

In Malaysia stieg die Zahl der Asthmafälle in der Woche vom 23. bis 29. August von 219 auf 1,811. Bei Bindehautentzündungen wurden 720 Fälle verzeichnet, in der Vorwoche waren es 146. In Indonesien erhielten im Juli und August rund 13,500 Menschen wegen Atemwegsinfektionen medizinische Behandlung. Rund 5,5 Millionen Menschen auf Borneo und Sumatra waren dem Rauch unmittelbar ausgesetzt.

Trockenheit erhöht die Brandgefahr

ASEAN bringt die zunehmenden Brandherde und die anhaltende Trockenheit mit einem stärker werdenden El-Niño-Muster in Verbindung. In Indonesien wurden im August fast 10,000 Brandherde gezählt, zehnmal so viele wie in den vergangenen zwei Jahren. Mehr als 200,000ha sind in diesem Jahr bereits verbrannt.

In Quezon City wurden am 1. September Präsenzstunden an öffentlichen Schulen abgesagt. Die Umweltbehörde der Philippinen riet dazu, längere Aufenthalte im Freien zu begrenzen, bei Aktivitäten außerhalb Masken zu tragen und im Haus zu bleiben.

In Kalimantan setzt Indonesien tausende Feuerwehrleute und Flugzeuge zur Brandbekämpfung ein. Für Sarawak sind zwischen 3. und 5. September Wolkenimpfungen vorgesehen, weil die anhaltende Trockenheit die Wasserstände in Reservoirs sinken ließ.

Im indonesischen Teil Borneos und in Städten auf Sumatra erreichte die Luftverschmutzung ebenfalls gefährliche Werte. Schulen verlagerten Unterricht ins Internet, Menschen verkürzten ihre Zeit im Freien. Wegen der eingeschränkten Sicht wurden Dutzende Flüge abgesagt oder verspätet abgefertigt.

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