Kärnten vereinbart rund 12 Millionen Euro aus Baukartell
Bild mit KI erstellt Baufirmen leisten Kärnten rund 12 Millionen Euro Ersatz. Die ersten 7,5 Millionen Euro fließen heuer in Landesstraßen.
Das Straßenbaureferat des Landes Kärnten hat mit der Vereinigung Industrieller Bauunternehmen Österreichs eine Einigung erzielt. Die von der VIBÖ vertretenen Baufirmen leisten dem Land einen Ersatzbetrag von rund 12 Millionen Euro.
Das Baukartell war zwischen 2002 und 2017 in der österreichischen Bauwirtschaft nahezu bundesweit praktiziert worden. Davon waren auch Bauprojekte der Straßenbauabteilung des Landes Kärnten betroffen.
Mittel fließen in zusätzliche Sanierungen
Die Landesregierung beschloss, die Mittel für Kärntner Landesstraßen einzusetzen. Die ersten 7,5 Millionen Euro werden heuer noch im Rahmen einer kärntenweiten Deckensanierungsoffensive verbaut, die diesen Herbst startet.
Zusätzlich zum regulären Bauprogramm können heuer noch 17 Baulose umgesetzt werden. Diese Projekte wären sonst aus budgetären Gründen erst in den nächsten Jahren in Angriff genommen worden.
Für einen Abschnitt der L71a Karnburger Straße im Bereich Zollfeld sind 700.000 Euro vorgesehen. In einen Abschnitt der B83 Kärntner Straße in Arnoldstein werden fast 600.000 Euro investiert. In Bad Kleinkirchheim fließen 525.000 Euro in eine Sanierung bei Zirkitzen. Ein Abschnitt der L115 Tainacher Straße bei der Ortsdurchfahrt Tainach wird um über 400.000 Euro saniert. Auf der L62 Metnitztal Straße bei Staudachhof wird ein Abschnitt um 250.000 Euro instandgesetzt. In Obervellach wird ein Abschnitt der B105 Mallnitzer Straße um 600.000 Euro hergerichtet. In Kötschach-Mauthen wird ein Teil der B110 Plöckenpass Straße um 225.000 Euro saniert.
Die Auswahl der Projekte folgt der Prioritätenreihung nach dem Güteklassenkataster. Die verbleibenden Mittel aus der Einigung sollen im kommenden Jahr im Rahmen des Bauprogramms eingesetzt werden.
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