Klimaticket-Ranking: Österreich nur auf Platz vier
Bild mit KI erstellt Greenpeace reiht Österreich nach dem Preisanstieg beim Klimaticket um 27,9 Prozent auf Platz vier ein.
Im Klimaticket-Ranking von Greenpeace fiel Österreich vom dritten auf den vierten Platz zurück. Der Report vergleicht die Leistbarkeit des öffentlichen Verkehrs in 30 europäischen Ländern und Hauptstädten.
Als Ursache nennt Greenpeace den Preisanstieg beim Klimaticket um 27,9 Prozent. Beim Vergleich seit 2023 stiegen die Preise nur in Deutschland mit 28,6 Prozent stärker. In Ungarn und Tschechien wurden die Preise nicht erhöht. Spanien und Slowenien führten seit 2023 jeweils ein landesweites Ticket ein. Das slowenische Ticket ist deutlich günstiger als das österreichische Klimaticket.
In Wien stiegen die Ticketpreise seit 2023 um 26 Prozent. Die Preise für Jahres- und Monatskarten sanken in Dublin um 42,5 Prozent, in Oslo um 11,5 Prozent, in Bern um 6,6 Prozent und in Budapest um 5,8 Prozent. In zwölf weiteren Hauptstädten blieben die Preise stabil. Amsterdam und London zählen mit Ticketpreisen von über vier Euro pro Tag zu den teuersten Städten.
Greenpeace bewertete Verfügbarkeit, Preis, Mehrwertsteuer und vorhandene Ermäßigungen. Die Organisation fordert Sozialtarife für das Klimaticket und ein europaweites Klimaticket. Adressat der Forderung ist Verkehrsminister Hanke.
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