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Leuchtturm-Anlaufstellen werden in Kärnten erstmals geübt

Bei Combined Success 2026 werden kommunale Leuchtturm-Anlaufstellen erstmals in einigen Gemeinden erprobt. Rund 2.500 Personen üben ein Erdbebenszenario.

Bei der landesweiten Großübung „Combined Success 2026“ werden kommunale Leuchtturm-Anlaufstellen erstmals in einigen Gemeinden erprobt. Vom 13. bis 15. November nehmen rund 2.500 Personen teil und üben ein Erdbebenszenario.

Die Anlaufstellen befinden sich in öffentlichen Gebäuden wie Schulen oder Veranstaltungszentren. Im Katastrophenfall können dort Informationen weitergegeben, Hilfe organisiert und wichtige Leistungen für die Bevölkerung angeboten werden.

Großübung soll Katastrophenschutz weiterentwickeln

Landeshauptmann und Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner erklärte, mit dem Leuchtturm-Projekt sei eine wichtige Maßnahme auf den Weg gebracht worden. In immer mehr Gemeinden seien in den vergangenen Jahren Anlaufstellen entstanden, an denen die Bevölkerung Hilfe und Informationen erhalte.

Fellner verwies auf Starkregen, Überschwemmungen, starken Schneefall und Murenabgänge in den vergangenen Jahren. Diese hätten laut Fellner gezeigt, wie verletzlich die Infrastruktur sei.

Das Erdbebenszenario wurde im Gedenken an das schwere Beben vor 50 Jahren in Friaul-Julisch Venetien gewählt. Ziel der Übung ist es, den Katastrophenschutz weiterzuentwickeln und das Zusammenspiel aller beteiligten Organisationen zu stärken.

Tipps zu Vorkehrungen und Maßnahmen im Krisenfall bietet der Kärntner Zivilschutzverband auf kaernten.zivilschutz.at.

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