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Liesing: Spatenstich für 407 geförderte Mietwohnungen

Das Quartier soll außerdem ein Hallenbad und ein Holz-Quartierszentrum umfassen. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2029 geplant.

In Liesing haben die gemeinnützigen Bauträger WBV-GPA und Neues Leben den Spatenstich für „Mona’s Liesing“ vollzogen. Im Stadtentwicklungsgebiet „In der Wiesen“ errichten sie 407 geförderte Mietwohnungen, ein Hallenbad und ein Quartierszentrum in Holzbauweise. Am offiziellen Bauauftakt nahmen Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch, Bezirksvorsteher Gerald Bischof sowie die Geschäftsführer Michael Gehbauer und Siegfried Igler teil.

204 der Wohnungen werden als SMART-Wohnungen mit kompakten Grundrissen für Alleinstehende, Alleinerziehende und junge Familien ausgeführt. Die Miete beträgt dort rund 10,60 Euro pro Quadratmeter und Monat inklusive Betriebskosten und Umsatzsteuer. Für die übrigen geförderten Mietwohnungen liegt sie bei rund 12,30 Euro. WBV-GPA und Neues Leben investieren rund 115 Millionen Euro in das Projekt.

Zehn Häuser sollen ein Zentrum für das neue Grätzl bilden

Das Quartier umfasst zehn Häuser um fünf grüne Höfe, zwei Geschäftslokale und ein Quartiershaus in Holzbauweise mit 14 Gemeinschaftsräumen und einem Generationencafé. Das Hallenbad ist für die Bewohnerinnen und Bewohner vorgesehen. Das Ensemble liegt zwischen In der Wiesen, Karin-Deckert-Weg und Roso-Schweizer-Promenade nahe der U6-Station Erlaaer Straße. Im größeren Stadtentwicklungsgebiet „In der Wiesen“ sollen in den kommenden Jahren rund 1.600 Wohnungen entstehen.

Clemens Kirsch Architektur, Illiz Architektur und Blaich + Delugan Architekten planten das Projekt im Rahmen eines zweistufigen Bauträgerwettbewerbs. WGA ZT GmbH übernimmt die Ausführungsplanung, GERSTL Bau errichtet das Quartier als Generalunternehmer. Dazu kommen die Baugruppe WaLeWi mit rund 40 Wohnungen und ein Wohnheim der Stadt Wien mit acht Heimplätzen. Ein bauplatzübergreifendes Anergienetz mit Tiefensonden, Wärmepumpe, Solarthermie und Photovoltaik soll den Betrieb der Anlage ohne Öl oder Gas ermöglichen.

Tiefgarage hält den Innenhof autofrei

Die Bauträger bündeln die Kfz-Stellplätze in einer dreigeschossigen Tiefgarage entlang der Straße. Dadurch bleibt der Boden im Inneren des Bauplatzes großteils unversiegelt und wird automatisch bewässert. Vorgesehen sind tief wurzelnde, schattenspendende Bäume, natürliche Versickerung und ein gemeinsam mit Global 2000 gestalteter Freiraum nach dem Konzept „Nationalpark Garten“. Dachterrassen mit Wintergärten, ein doppelgeschossiger Mehrzweckraum und ein Shared Office ergänzen das Angebot. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2029 geplant. Interessierte können sich auf den Websites der beiden Bauträger unverbindlich vormerken lassen.

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