Maria-Sibylla Lotter erhält Tractatus 2026 in Lech
Bild mit KI erstellt Lotters Buch „Opfer. Über Verwundbarkeit als Selbstbild“ wird mit 25.000 Euro ausgezeichnet. Die Verleihung ist am 25. September in Lech.
Der Tractatus 2026 geht an die deutsche Philosophin Maria-Sibylla Lotter. Prämiert wird ihr Buch „Opfer. Über Verwundbarkeit als Selbstbild“.
Das Werk befasst sich mit der Aufwertung des Opferstatus in der heutigen Gesellschaft und Debattenkultur. Die Jury würdigte darin die Auseinandersetzung mit einem Menschenbild, das nur Opfer und Täter kennt.
Preisverleihung findet am 25. September in Lech statt
Die Verleihung beginnt am 25. September 2026 um 21.00 Uhr in den Lechwelten in Lech am Arlberg. Der Essaypreis ist mit 25.000 Euro dotiert.
Daniela Strigl hält die Laudatio, Lotter die Dankesrede. Das Trio Tractatus begleitet den Festakt mit eigens geschaffenen Tonstücken des Vorarlberger Komponisten Marcus Nigsch.
Die Preisverleihung ist Teil des 29. Philosophicum Lech. Die Tagung trägt den Titel „Betreutes Denken. Die neue Lust an der Unmündigkeit“ und dauert vom 22. bis 27. September 2026.
Die dreiköpfige Jury entschied sich aus sechs nominierten Werken für Lotters Buch. Ihr gehören Daniela Strigl, Catherine Newmark und Ijoma Mangold an.
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