Mehr Nachrichten.jetzt bei Google sehen
PRO-GE fordert Ausbildungsfonds für betriebliche LehreBild mit KI erstellt

PRO-GE fordert einen Ausbildungsfonds: Nicht ausbildende Betriebe sollen einzahlen, hochwertige Ausbildung soll unterstützt werden.

Die Produktionsgewerkschaft PRO-GE fordert einen Ausbildungsfonds. Betriebe, die nicht ausbilden, obwohl sie könnten, sollen künftig in diesen Fonds einzahlen. Betriebe, die gut und hochwertig ausbilden, sollen daraus unterstützt werden. Binder zufolge ist die Zahl der Ausbildungsbetriebe auf ein historisches Tief gesunken, und die verfügbaren offenen Lehrstellen gehen zurück.

Nach Angaben ihres Bundesvorsitzenden Reinhold Binder haben künftig nur Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, die benötigten Fachkräfte. Zum Tag der Lehre beginnen tausende junge Menschen ihre Lehrausbildung in Betrieben.

Die Gewerkschaft verlangt, die betriebliche Lehrausbildung zu stärken und als attraktive Berufsausbildungswahl für junge Menschen zu erhalten. Nach Angaben der PRO-GE wurden die Lehrlingseinkommen in vielen Kollektivverträgen in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. In zahlreichen Branchen beträgt das Einkommen im ersten Lehrjahr bereits mindestens 1.000 Euro. Binder bezeichnet dies als Erfolg der Gewerkschaften und klares Bekenntnis der Sozialpartner zur betrieblichen Lehrausbildung.

Binder fordert eine stärkere Sensibilisierung der Eltern für die persönlichen und beruflichen Chancen einer Lehre. Mädchen und junge Frauen ziehen technische Lehrberufe laut PRO-GE noch zu selten in Betracht. Jugendliche brauchen nach Ansicht Binders Ausbildungschancen in ihrer Region.

Deine Meinung zu diesem Artikel?

Kommentare

Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.

In der App mitdiskutieren

Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.

Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.

Beitrag in der App öffnen

Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.