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Messerangriff in Wien: Zwölf Jahre Haft für 46-JährigenBild mit KI erstellt

Ein 46-Jähriger wurde wegen versuchten Mordes an seiner Ehefrau zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Das Wiener Landesgericht verurteilte am 9. September einen 46-Jährigen wegen versuchten Mordes an seiner Ehefrau zu zwölf Jahren Haft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Mann akzeptierte die Entscheidung und entschuldigte sich bei seiner Familie.

Am 2. Mai 2026 stach der Mann seiner Ehefrau in Wien-Donaustadt 13-mal mit einem Taschenmesser in den Rücken. Das Messer hatte eine Klingenlänge von acht Zentimetern. Die Frau saß mit ihrem dreijährigen jüngsten Sohn am Boden, als der Angriff begann.

Die Stiche eröffneten beide Brusthöhlen mehrfach und beschädigten das Lungengewebe. Die Frau überlebte nach rascher notfallmedizinischer Hilfe. Die gemeinsamen Kinder waren beim Angriff anwesend. Die erwachsenen Kinder hielten den Vater bis zum Eintreffen der Polizei fest. Zwei von ihnen wurden dabei geringfügig verletzt.

Wegen einer Erkrankung hatte sich die Ehefrau in Wien behandeln lassen und wohnte vorübergehend bei ihren studierenden Kindern in der Donaustadt. Der Mann verdächtigte sie einer Affäre, obwohl es dafür keine konkreten Anhaltspunkte gab. Nach einem Telefonstreit fuhr er nach Wien und wollte sie zur sofortigen Rückkehr bewegen. Zur Tatzeit dürfte er 1,5 Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Seine Zurechnungs- und Schuldfähigkeit waren gegeben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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