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Tirol beschließt Schritte zur Energieautonomie bis 2050

Die Landesregierung will Speicher fördern, die Wärmewende vorantreiben und die VVT-Busflotte bis 2040 emissionsfrei machen.

Die Tiroler Landesregierung hat bei ihrer Herbstklausur in Osttirol weitere Maßnahmen für das Ziel beschlossen, Tirol bis 2050 energieautonom zu machen.

Tirol versorgt sich nach Angaben des Landes bereits an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer, erneuerbarer Energie. 60 Prozent des Tiroler Endenergiebedarfs werden aus erneuerbaren Energieressourcen gedeckt.

Land plant mehr erneuerbare Energie und weniger Verbrauch

Das aktualisierte Energie-Zielszenario Tirol 2050 sieht vor, die erneuerbare Energie bis 2050 um 50 Prozent auszubauen und den Endenergiebedarf gegenüber 2024 um 30 Prozent zu senken. Dafür soll unter anderem die Wasserkraft um rund 25 Prozent ausgebaut werden.

Die bestehende Förderung für netzdienliche Stromspeicher soll 2027 weiterentwickelt werden. Das Land stockt zugleich das Budget der laufenden Stromspeicher-Förderung auf, damit die Mittel für 2026 gesichert sind. Verfahren für Energiespeicher sollen vereinfacht und beschleunigt werden.

Im Gebäudebereich sollen Nah- und Fernwärmenetze weiter ausgebaut werden. Haushalte erhalten in der Heizsaison 2026/27 mit der Aktion „Mission Keller-Check“ kostenlose Dämmsets und Unterstützung bei der Dämmung von Heizungsrohren. Auch die Wohnbauförderung soll bis 2027 weiterentwickelt werden.

Die VVT-Flotte soll bis 2040 vollständig auf emissionsfreie und elektrische Antriebe umgestellt werden. Bis Dezember 2030 sollen mindestens 65 Prozent der ausgeschriebenen und beschafften Busse mit emissionsfreiem Antrieb ausgestattet sein. Darüber hinaus werden 164 Umsetzungsinitiativen des zweiten Maßnahmenprogramms bis Ende 2027 vorangetrieben.

Im Bezirk Landeck profitieren 16 Vorhaben von Förderungen in Höhe von insgesamt über 367.000 Euro. Für das Projekt „IncluDiMi“ des Regionsmanagements Osttirol beschloss die Landesregierung eine Förderung von rund 80.000 Euro für zugänglichere digitale Mobilitätsangebote.

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