Wegen „Naza“ droht Israels Kulturminister Regisseuren mit Ausbürgerung
Bild mit KI erstellt Miki Zohar begründet die Drohung mit angeblichem Landesverrat. Der Dokumentarfilm soll am Donnerstag in österreichischen Kinos anlaufen.
Bei den Filmfestspielen in Venedig spendete das Publikum „Naza“ mehr als 20 Minuten lang Beifall.
„Naza“ ist ein Dokumentarfilm über den Gazakrieg. Für seine Produktion war der britische „Guardian“ verantwortlich. Die Regie lag bei den israelischen Filmemachern Yuval Abraham sowie Rachel Szor.
Israels Kulturminister Miki Zohar stellte den Regisseuren den Entzug der Staatsbürgerschaft in Aussicht. Als Begründung verwies er auf den Vorwurf des angeblichen Landesverrats. Seine Vorwürfe brachte er auf X vor.
Dort warf Zohar den Filmemachern vor, ihrem Heimatland zu schaden, um weltweit Zustimmung von Antisemiten zu gewinnen. Dieses Verhalten wertete er als Bruch der Loyalität gegenüber dem Staat.
In österreichischen Kinos soll der Film am Donnerstag anlaufen.
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