Wien warnt nach mehreren Fällen vor Welpenkäufen im Ausland
Bild mit KI erstellt In Wien sind zuletzt fünf Fälle illegal eingeführter Welpen aufgefallen. Die Tiere waren zu jung und verfügten nicht über den vorgeschriebenen Tollwutschutz.
Das Wiener Veterinäramt warnt vor spontanen Käufen und der unüberlegten Mitnahme von Hundewelpen aus dem Ausland. In den vergangenen Wochen wurden in Wien fünf Fälle bekannt, bei denen junge Hunde nicht ordnungsgemäß nach Österreich gebracht worden waren.
Die Tiere stammten aus Nachbarländern wie Ungarn und der Slowakei. Sie waren bei der Einreise zu jung und hatten keinen gültigen Tollwutschutz.
Auch erkrankte Tiere entdeckt
Bei den betroffenen Welpen wurden teilweise gesundheitliche Probleme festgestellt. Ein Tier litt unter blutigem Durchfall, bei einem weiteren wurde Parvovirose diagnostiziert.
Die illegal eingeführten Hunde kamen daraufhin in Quarantäne und wurden im TierQuarTier Wien untergebracht.
Die Versorgung kann für die Halter auch finanzielle Folgen haben. Die Tiere müssen so lange in Quarantäne bleiben, bis die notwendigen gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die dabei anfallenden Kosten tragen die Halter.
Für die Einreise gelten klare Vorgaben
Für Hunde, die regulär aus einem anderen EU-Land nach Österreich gebracht werden, gelten mehrere Voraussetzungen. Die Tiere benötigen einen Mikrochip, einen gültigen EU-Heimtierausweis und einen wirksamen Tollwutschutz.
Eine erste Tollwutimpfung ist frühestens im Alter von zwölf Wochen möglich. Danach müssen 21 Tage vergehen, bis der Impfschutz als gültig gilt. Bei der regulären Einreise müssen Welpen daher grundsätzlich mindestens 15 Wochen alt sein.
Wer einen Hund im Ausland übernehmen möchte, sollte deshalb bereits vor dem Kauf überprüfen, ob sämtliche Voraussetzungen für die Einreise nach Österreich erfüllt sind.
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