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Bund und Länder stimmen neue Vereinbarung für Schutzplätze abBild mit KI erstellt

Aus dem zuständigen Bundesministerium gibt es positive Signale zur Fortsetzung der Finanzierung, damit bereits geschaffene Schutzplätze erhalten bleiben.

Bund und Länder stimmen über eine neue Vereinbarung zur Finanzierung von Schutzunterkünften und Begleitmaßnahmen für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder ab. Ziel ist, die bereits geschaffenen Plätze zu erhalten. Aus dem zuständigen Bundesministerium gibt es positive Signale zur Fortsetzung der Finanzierung. Ein konkreter Zeitplan für die weiteren Gespräche liegt vor.

Den Anstoß gab ein Antrag von Soziallandesrat Hannes Amesbauer bei der Landessozialreferentenkonferenz am 29. Mai 2026. Alle Bundesländer nahmen den Antrag einstimmig an. Er forderte die Bundesregierung auf, zeitnah mit den Ländern über die Weiterfinanzierung der bestehenden Vereinbarung nach Artikel 15a B-VG zu verhandeln. Die Vereinbarung läuft aus, eine Anschlussregelung ist daher erforderlich.

Übergangswohnungen sollen den Weg in ein gewaltfreies Leben ebnen

Übergangswohnungen sind ein wesentlicher Teil des steirischen Gewaltschutznetzes. Sie sollen Frauen und ihren Kindern nach einer akuten Gefährdungssituation den Weg in ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben ebnen.

Das Land entwickelt das Gewaltschutznetz gezielt weiter. Zu den zuletzt präsentierten und gesetzten Maßnahmen zählen das Pilotprojekt „Check-in“, das gewaltbetroffenen Frauen kurzfristig eine sichere Unterkunft in teilnehmenden Hotels ermöglicht, sowie ein Telemedizin-Projekt der Gewaltambulanz.

Der Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt bleibt laut Land auch bei notwendiger Budgetkonsolidierung ein zentraler sozialpolitischer Schwerpunkt.

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