Drogenübergabe in Wien endet mit vorläufigen Festnahmen
KI-Bild In Meidling wurden Marihuana und Kokain übergeben. Später wurden in der Leopoldstadt Kokain und Bargeld sichergestellt.
Vor dem Treffen hatte das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle West, Ermittlungsbereich Suchtmittel, den Fall bereits eingehend geprüft. Am 29. Oktober um 19.20 Uhr kamen in einer Wohnung in Wien-Meidling drei Abnehmer mit einem 47-jährigen slowenischen Staatsangehörigen zusammen. Der Mann war als Drogenkurier tätig und hatte die Begegnung vereinbart.
Der 28-Jährige war marokkanischer Staatsangehöriger, der 35-Jährige slowenischer und der 25-Jährige syrischer Staatsangehöriger. In der Wohnung wurden 2.103 Gramm Marihuana und 1.186,5 Gramm Kokain übergeben.
Die Abnehmer sollen den Drogenkurier täuschen wollen. Sie händigten ihm ein Geldpaket aus, das den Eindruck einer beträchtlichen Bargeldsumme erweckte. Im Inneren befanden sich jedoch Plastiktüten. Einer der Abnehmer sprang nach der Übergabe mit dem Suchtmittel aus dem Fenster der Wohnung ins Freie. Anschließend wollte er sich absetzen. Beamte der Direktion Spezialeinheiten / Einsatzkommando Cobra hielten ihn an.
Am Ort des Geschehens waren es vier Männer, die die Polizei vorläufig festgenommen hatte. Der 35-Jährige hatte Bargeld im vierstelligen Eurobereich bei sich. Sichergestellt wurden sowohl das Bargeld als auch das Suchtmittel.
Am selben Abend um 20.16 Uhr brachen Beamte der Direktion Spezialeinheiten / Einsatzkommando Cobra die Wohnung eines 36-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen in Wien-Leopoldstadt auf. Er war der Auftraggeber. In der Wohnung entdeckten die Beamten 442 Gramm Kokain und 1.150 Euro Bargeld, beides wurde sichergestellt.
Auch eine 18-jährige österreichische Staatsbürgerin hielt sich in der Wohnung auf. Die Polizei hatte sie gemeinsam mit dem 36-Jährigen vorläufig festgenommen. Sämtliche Personen des Falls stehen aktuell unter polizeilicher Anhaltung. Die Kriminalbeamten untersuchen den Fall weiter.
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