ESA-Phi-Lab Austria erhält bis 2031 9,6 Millionen Euro

Für 2028 bis Ende 2031 kommen 4,4 Millionen Euro aus Niederösterreich und 5,2 Millionen Euro von der ESA über den Bund.
Die Finanzierung des ESA-Phi-Lab Austria bis Ende 2031 ist gesichert. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gab die Fortführung am Mittwoch, 14. Oktober, bei einer Pressekonferenz in den Produktionsräumlichkeiten der Firma GATE Space am Flughafen Wien-Schwechat bekannt. An der Pressekonferenz nahmen auch LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher und Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner teil.
Für die Förderperiode von 2028 bis Ende 2031 stehen insgesamt 9,6 Millionen Euro bereit. Niederösterreich steuert 4,4 Millionen Euro bei, weitere 5,2 Millionen Euro kommen von der ESA über den Bund. Das sind 400.000 Euro mehr als in der ersten Förderperiode.
Space Hub soll mehr Platz für Unternehmen bieten
Die Space Factory wurde 2026 eröffnet. Dort soll der Prototypenbau vorankommen und sollen Tests am Standort stattfinden.
Mikl-Leitner kündigte an, den Space Hub im Office Park 2 weiter auszubauen, damit mehr Platz für Unternehmen entsteht. Mit der Initiative „Space Region Lower Austria“ sollen die Standorte von Seibersdorf über Wiener Neustadt bis zum Flughafen Wien-Schwechat vernetzt werden.
Laut Ofner sind zehn Unternehmen am Space Hub tätig. ESA, Innenministerium, Land Niederösterreich, Flughafen und weitere Partner arbeiten eng zusammen, um ein Umfeld für Unternehmen zu bieten. Wenn der Office Park 4 Next fertiggestellt ist, soll der gesamte Office Park 2 dem Space Hub zur Verfügung stehen.
Parallel zur Pressekonferenz fanden erstmals die Austrian Space Days mit rund 700 Teilnehmenden statt. Das Vernetzungstreffen brachte internationale Fachleute, Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen. Es sollte den Standort am Flughafen Wien-Schwechat stärken und neue Impulse für den europäischen Raumfahrtstandort setzen.
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