Fliegender Reifen verletzt Lenker auf der A1 bei Melk
KI-Bild Ein 53-jähriger Salzburger kam nach dem Unfall auf der A1 ins Krankenhaus. Sein Auto war auf der Fahrerseite von einem losgelösten Rad getroffen worden.
Ein 53-jähriger Salzburger wurde am Donnerstagabend, dem 29. Oktober 2026, auf der A1 bei Melk verletzt: Ein von einem anderen Pkw verlorenes Rad traf sein Auto auf der Fahrerseite an der Windschutzscheibe. Der Mann war laut Polizei ansprechbar und soll mit dem beschädigten Wagen noch selbst den Parkplatz Ornding erreicht haben.
Der Wagen, von dem sich das Rad löste, wurde von einem 52-jährigen Niederösterreicher Richtung Wien gelenkt. Das Rad geriet über die Mittelbetonwand auf die Fahrbahn Richtung Salzburg und traf dort das Auto des 53-Jährigen. Der 52-Jährige konnte sein Fahrzeug anhalten und blieb unverletzt.
Laut den ersten Polizeiinformationen schlug der Reifen samt Felge im Bereich der A-Säule ein. Die Polizei teilte außerdem mit, dass die Räder des Wagens am Vortag in einer Werkstatt gewechselt worden waren. MeinBezirk nennt einen technischen Defekt als Grund für den Radverlust.
Sanitäter der Feuerwehr betreuten den Verletzten
Weil die Lage zunächst unklar war, ließ die Bereichsalarmzentrale die Feuerwehr Melk zur Menschenrettung ausrücken. Noch bevor Rettungsdienst und Notarzt vor Ort waren, erhielt der Mann bereits medizinische Hilfe von den zuerst eingetroffenen Feuerwehrsanitätern. Sie setzten die Versorgung später gemeinsam mit den Rettungskräften fort.
Die Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich hatte das Rote Kreuz Melk mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug angefordert. Auch der Bezirkseinsatzleiter Melk vom Roten Kreuz Ybbs war angefordert.
Nach der Versorgung vor Ort kam der Verletzte ins Krankenhaus. Der ORF nennt Verletzungen unbestimmten Grades; MeinBezirk berichtet von schweren Verletzungen. Die Feuerwehr Melk brachte den beschädigten Pkw anschließend auf einen sicheren Abstellplatz.
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