Geschworenengericht verhandelt Mordfall Daniela Kammerer in Innsbruck
Bild mit KI erstellt Der Prozess am Landesgericht Innsbruck hat begonnen. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Eine Zigarette mit DNA-Spuren spielt eine zentrale Rolle.
Am Landesgericht Innsbruck hat ein Geschworenengericht den Prozess gegen einen ehemaligen Studienkollegen Daniela Kammerers aufgenommen, 21 Jahre nach ihrem Tod. Der Angeklagte weist die Anschuldigungen zurück. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Für den Prozess kommt es wesentlich auf eine Zigarette an, die am Tatort sichergestellt wurde. Auf ihr wurden DNA-Spuren gefunden. Der Verteidiger hält die Jahrzehnte alten DNA-Spuren für wenig aussagekräftig. Bei der Aufklärung sollen medizinische Gutachten ebenso helfen wie zahlreiche Zeugenaussagen.
Am 23. Juni 2005 starb die 19-jährige Daniela Kammerer an zwei gezielten Stichen mit einem Messer, die Brust und Rücken trafen. Die Tat ereignete sich im Bereich des Rapoldiparks in Innsbruck. Ein Pensionist fand die Tote am Morgen danach.
Bei der Aufklärung des Falls gelang über mehr als zwei Jahrzehnte kein entscheidender Fortschritt. Eine neuerliche Anklage gegen den Angeklagten erfolgte 2026 durch die Staatsanwaltschaft.
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