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KI-generiertes Bild: Weißer Rettungswagen mit roten und gelben Streifen und Blaulicht.KI-Bild

Bei 1.805 untersuchten Kindern lag der Anteil der Spitalsaufnahmen bei immunisierten Babys bei 0,6 Prozent, bei nicht immunisierten bei 2,8 Prozent.

Die Auswertung umfasst die Daten von 1.805 Kindern, die an der Grazer Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe von Oktober 2025 bis März 2026 zur Welt kamen. Bei Babys mit RSV-Immunschutz machten RSV-bedingte Spitalsaufnahmen 0,6 Prozent aus. RSV-bedingte Spitalsaufnahmen machten unter nicht immunisierten Kindern 2,8 Prozent aus. Im Vergleich zu nicht immunisierten Babys war die Wahrscheinlichkeit eines RSV-bedingten Spitalsaufenthalts bei immunisierten Babys um 77 Prozent niedriger. Rund 70 Prozent der untersuchten Kinder hatten einen RSV-Immunschutz erhalten.

Der Zeitraum, in dem RSV gewöhnlich vorkommt, reicht vom Herbst bis in den März. Ab November oder Dezember nehmen die Erkrankungszahlen oft erheblich zu. Husten oder Schnupfen sind oft die ersten Anzeichen einer Infektion. Schwere Atemwegserkrankungen können bei Säuglingen durch das Virus ausgelöst werden. Eine Infektion mit RSV kann auch bei älteren Menschen schwer verlaufen.

Der Schutz erfolgt meist durch eine einmalige Gabe von Antikörpern. Diese entfalten ihre Wirkung sofort und schützen mehrere Monate.

Seit Ende 2024 gehört die Antikörpergabe zum Impfprogramm für Kinder in Österreich. Für Babys ist sie kostenlos. Auch Kinderärztinnen und Kinderärzte mit eigener Praxis können die Immunisierung vornehmen. Das Uniklinikum Graz ermöglicht Eltern, ihre Babys während der RSV-Saison von Oktober bis März immunisieren zu lassen. Nach Möglichkeit soll der Schutz bereits vor der Entlassung des Babys aus dem Spital erfolgen. Zu Saisonbeginn empfiehlt die Klinik die Immunisierung auch bei Babys, die zwischen April und September zur Welt gekommen sind.

Die RSV-Impfung zählt im österreichischen Impfplan für Menschen über 60 Jahre und Angehörige einiger Risikogruppen zu den angeratenen Impfungen. Diese Gruppen müssen die Kosten selbst tragen.

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