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KI-Symbolbild: Gelber Hubschrauber auf einem befestigten Platz, daneben eine angeschnittene Person in roter Kleidung.Bild mit KI erstellt

In Tulln war Maria Steinberger wieder wohlauf. Ihre Tochter Irene erhielt für die Wiederbelebung eine Auszeichnung des Roten Kreuzes.

Bei Maria Steinberger kam es am Morgen des 16. Juli 2026 in Neustadtl zu einem Herzinfarkt. Sie wollte sich erneut niederlegen, und ihr ging es am Morgen des 16. Juli 2026 nicht gut. Bei einem späteren Nachsehen erkannte ihr Mann, dass etwas nicht in Ordnung war. Er holte Irene Steinberger hinzu. Im Schlafzimmer stieß sie auf ihre Mutter, an deren Lippen eine bläuliche Verfärbung zu sehen war.

Irene rief unter 144 Hilfe. Notrufexperte Matthias Hannl gab ihr telefonisch Anweisungen. Diesen folgend, begann Irene, ihre Mutter zu reanimieren, und rettete Maria damit das Leben.

Kurz darauf kam ein Rotkreuz-Team aus Ybbs zum Einsatzort. Michael Wurzer, Fabian Lechner und Leonie Schindler gehörten zu dieser Mannschaft. Zusammen mit der Besatzung des ÖAMTC-Notarzthubschraubers Christophorus 15 führten die Rotkreuz-Helfer die Versorgung von Maria Steinberger weiter. Anschließend flog der Hubschrauber sie ins Krankenhaus.

Nach dem Flug ins Krankenhaus stand Silvia Reitbauer von der Krisenintervention des Roten Kreuzes Niederösterreich den Angehörigen zur Seite, als es darum ging, das weitere Vorgehen zu klären und mit der Situation zurechtzukommen.

Knapp zwei Monate nach dem Herzinfarkt traf Maria Steinberger die Helfer in Tulln. Bei diesem Treffen war sie wohlauf und 73 Jahre alt. Mit ihrer Familie suchte Irene Steinberger, damals 39 Jahre alt und Juristin, das Rote Kreuz Niederösterreich auf und sprach den Helfern ihre Wertschätzung aus. Zur Feier kam Irene mit ihrem Vater Gottfried, ihrem Lebenspartner Markus Mraz, ihrer Mutter Maria und ihren zwei Kindern. Rotkreuz-Niederösterreich-Präsident Hans Ebner verlieh ihr dort die Auszeichnung „Dank und Anerkennung“ des Roten Kreuzes.

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