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KI-Symbolbild: Menschen mit Rucksäcken gehen auf einem Gehsteig an Gebäuden entlang.Bild mit KI erstellt

Der Anteil stieg seit 2016 um 4,6 Prozentpunkte. In Wien beträgt er 41,3 Prozent, im Burgenland 13,9 Prozent.

Für rund 2,1 Millionen Menschen, die in Österreich wohnen, liegt der Geburtsort außerhalb Österreichs. Ihr Anteil an der Bevölkerung lag bei 22,9 Prozent und damit um 4,6 Prozentpunkte höher als 2016. Diese Zahlen stehen in der neuen Statistikbroschüre „Bundesländer 2026“ des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF). Für alle neun Bundesländer fasst die Broschüre Daten zu Migration und Integration zusammen, darunter zu Herkunft, Zu- und Abwanderung, Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit, Bildung und Geburtenentwicklung. Eine neue Ausgabe erscheint jedes Jahr.

Unter den Geburtsländern außerhalb Österreichs nahm Deutschland mit 275.500 Personen den ersten Platz ein. Es folgten Bosnien und Herzegowina mit 181.200 sowie die Türkei mit 166.600 Personen. Zur Wiener Bevölkerung zählten Anfang 2026 rund 841.900 Menschen mit einem Geburtsort außerhalb Österreichs. Ihr Anteil an der Wiener Bevölkerung betrug 41,3 Prozent. Vorarlberg kam auf 23,7 Prozent, Salzburg auf 22,2 Prozent. Mit 13,9 Prozent lag das Burgenland unter den Werten aller anderen Bundesländer. Im Zehnjahresvergleich stieg der Anteil in Wien mit 6,8 Prozentpunkten am stärksten. Hinter Wien lag die Steiermark, wo sich der Anteil um 4,2 Prozentpunkte erhöhte. In Tirol und Salzburg betrug der Anstieg jeweils 4,1 Prozentpunkte. Niederösterreich und das Burgenland blieben mit einem Plus von 2,9 beziehungsweise 3 Prozentpunkten unter den Zuwächsen aller anderen Bundesländer.

Zuzüge aus dem Ausland gingen 2025 zurück

Österreich verzeichnete 2025 rund 161.900 Zuzüge aus dem Ausland. Gegenüber dem Jahr davor sank diese Zahl um 16.700. Gleichzeitig stieg die Zahl der Wegzüge von 128.500 auf 131.200. Der positive Wanderungssaldo lag bei rund 30.700 Personen.

Die Erwerbstätigenquote lag 2025 österreichweit bei 74,3 Prozent. Bei österreichischen Staatsangehörigen betrug sie 76,2 Prozent, bei ausländischen 68,3 Prozent. Unter ausländischen Staatsangehörigen waren die Quoten in Tirol mit 76,5 und in Salzburg mit 75,1 Prozent am höchsten. Wien verzeichnete mit 63 Prozent den niedrigsten Wert. Besonders groß war der Unterschied zwischen österreichischen und ausländischen Staatsangehörigen im Burgenland mit 74,4 gegenüber 64,6 Prozent sowie in der Steiermark mit 76,3 gegenüber 66,5 Prozent.

Die Arbeitslosenquote ausländischer Staatsangehöriger betrug österreichweit 11 Prozent, jene österreichischer Staatsangehöriger 6,1 Prozent. Bei ausländischen Staatsangehörigen waren die Quoten in Wien mit 17,1 Prozent, in der Steiermark mit 10,3 Prozent und in Kärnten mit 9,4 Prozent am höchsten. Die niedrigsten Werte verzeichneten das Burgenland mit 5,4 und Tirol mit 6,1 Prozent.

ÖIF-Broschüre vergleicht Schulbildung und Geburtenentwicklung

Im Schuljahr 2024/25 gab es österreichweit rund 50.800 außerordentliche Schülerinnen und Schüler. Das entsprach 4,4 Prozent aller Schülerinnen und Schüler. Die höchsten Anteile verzeichneten Wien mit 7,8 und Oberösterreich mit 4,5 Prozent. Im Burgenland waren es 2,1, in Kärnten 2,5 Prozent. Eine andere Erstsprache als Deutsch hatten 26 Prozent der Schülerinnen und Schüler, 3,8 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr 2014/15. Besonders hoch war der Anteil an Sonderschulen mit 44,6 und an Polytechnischen Schulen mit 41,5 Prozent. An Mittelschulen betrug er 34,9 Prozent, an berufsbildenden mittleren Schulen 18,9 und an berufsbildenden höheren Schulen 15,4 Prozent. Berufsschulen hatten mit 9,4 Prozent den niedrigsten Anteil. Im Bundesländervergleich lag Wien mit 48,9 Prozent am höchsten und Kärnten mit 16,7 Prozent am niedrigsten.

Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau sank in Österreich von 1,49 im Jahr 2015 auf 1,30 im Jahr 2025. Bei in Österreich geborenen Frauen lag sie bei 1,19, bei im Ausland geborenen Frauen bei 1,57. Für im Ausland geborene Frauen war der Wert seit 2015 von 1,92 zurückgegangen. Frauen aus Afghanistan, Syrien und dem Irak hatten durchschnittlich 3,37 Kinder. Bei Frauen aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens lag der Wert bei 1,92, bei Frauen aus den EU-Mitgliedstaaten vor der Erweiterung 2004 bei 1,08.

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