Innsbrucker Gemeinderat billigt Geh- und Radweg

Der Weg soll Innsbruck und Völs verbinden und die bisherige Führung über die Landesstraßenbrücke ersetzen.
Der Innsbrucker Gemeinderat gab am Donnerstag, 8. Oktober, grünes Licht für einen Geh- und Radweg entlang der geplanten Regionalbahnbrücke über den Inn. Die Verbindung zwischen Innsbruck und Völs soll die bisherige Führung über die Landesstraßenbrücke ersetzen.
Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH plant im Regionalbahnprojekt zwischen Kranebitten und Völs eine neue Innbrücke parallel zur bestehenden Straßenbrücke. Da die Brücke gemeinsam für die Regionalbahn sowie den Fuß- und Radverkehr geplant wird, kann sie verbreitert werden.
Der Geh- und Radweg kann mit angemessener Breite ausgeführt werden. Auf Innsbrucker Seite entfällt die ursprünglich geplante Anpassung der Geh- und Radwegrampe zwischen Hans-Flöckinger-Promenade und B171b samt der dafür nötigen Inanspruchnahme von Fremdgrund. Auf Völser Seite kann eine zusätzliche Querung der neuen Regionalbahntrasse mit einem beschrankten Bahnübergang für den Radverkehr vermieden werden.
Land Tirol fördert die Verlegung mit 70 Prozent
Die Radwegachse ist Teil des Schnellradwegs entlang des Inns. Das Land Tirol fördert die Verlegung des Geh- und Radwegs zur Regionalbahnbrücke mit 70 Prozent. Der Tourismusverband hat zusätzlich 75.000 Euro zugesagt. Der Betrag entfällt zu gleichen Teilen auf Innsbruck und Völs.
Die IVB veranschlagt die Kosten für die Verbreiterung der Regionalbahnbrücke mit rund 1,8 Millionen Euro. Der vertraglich vorgesehene Anteil der Stadt Innsbruck beträgt zunächst knapp 870.000 Euro. Nach Abzug der bereits zugesagten Förderungen verbleiben auf Basis der aktuellen Kostenschätzung voraussichtlich rund 223.500 Euro bei der Stadt Innsbruck.
Für die ursprünglich geplante Führung über die Landesstraßenbrücke wären nach aktuellem Kostenstand rund 234.880 Euro angefallen, einschließlich der notwendigen Grundablöse. Die erforderlichen städtischen Mittel für die neue Lösung sollen in den Budgets der Jahre 2028 bis 2030 berücksichtigt werden.
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