Innsbruck unterstützt 2.169 Haushalte mit Heizkostenzuschuss

Der Stadtsenat stimmte dem Zuschuss einstimmig zu. Pro Haushalt sind 100 Euro vorgesehen, insgesamt stehen 216.900 Euro bereit.
Für die Heizperiode 2025/2026 unterstützt die Stadt Innsbruck zusätzlich zum Heizkostenzuschuss des Landes Tirol 2.169 anspruchsberechtigte Haushalte mit je 100 Euro. Dafür stehen insgesamt 216.900 Euro zur Verfügung.
Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für den Zuschuss aus. Die Anspruchsberechtigung richtet sich nach der Heizkostenzuschussrichtlinie des Landes Tirol. Das Tiroler Hilfswerk wickelt die Auszahlung analog zum Landeszuschuss ab.
Hallenbad Höttinger Au soll erweitert werden
Auch die Erweiterung und Sanierung des Hallenbads Höttinger Au wurde einstimmig zur weiteren Behandlung an den Gemeinderat verwiesen. Geplant sind die Sanierung des bestehenden Bads, ein zusätzliches 25-Meter-Sportbecken, ein barrierefreies Lehrschwimmbecken und eine neue Saunaanlage. Die Gesamtwasserfläche der Innsbrucker Hallenbäder soll dadurch von 1.418 auf 1.843 Quadratmeter steigen. Für den Neubau sieht die Grobkostenschätzung 27,5 Millionen Euro vor. Der Beitrag der Stadt ist mit bis zu 11,3 Millionen Euro vorgesehen, weitere Kosten sollen unter anderem aus dem Bädertopf des Landes Tirol gedeckt werden. Die neue Schwimmhalle soll bis 2029 fertiggestellt werden und 2030 den Betrieb aufnehmen.
Am Fürstenweg soll die Stadt den Standort entwickeln und das Hallenbad mit Wohnen und öffentlichen Flächen verbinden. Die Neue Heimat Tirol soll auf einem Teil des Areals auf eigene Kosten ein Wohnheim für Studierende errichten.
Stadtsenat stimmt Käufen zu und plant Feuerwehrverein
Für die Berufsfeuerwehr ist ein neues Inspektionsfahrzeug vorgesehen, das das derzeit eingesetzte Fahrzeug aus dem Jahr 2015 ersetzen soll. Für Anschaffung und feuerwehrtechnischen Ausbau ist ein Kostenrahmen von 150.000 Euro vorgesehen. Das bisherige Fahrzeug bleibt künftig als Reserve erhalten. Außerdem soll ein neuer Atemschutzkompressor angeschafft werden. Der bestehende hat das Ende seiner technischen Lebensdauer erreicht, zudem ist die Ersatzteilversorgung zunehmend eingeschränkt. Die Kosten für den neuen Kompressor betragen 86.862 Euro. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für beide Anschaffungen aus. Der Gemeinderat soll am 8. Oktober 2026 endgültig über das Einsatzfahrzeug entscheiden.
Die Stadt plant, dem neu zu gründenden Verein für Feuerwehrgeschichte Tirol als ordentliches Gründungsmitglied beizutreten. Der Verein soll eine Schausammlung zur technischen Entwicklung des Tiroler Feuerwehrwesens aufbauen und historische Geräte für Ausstellungen und Vermittlungsangebote bereitstellen. Zum Innsbrucker Feuerwehrfundus zählen die alte Hofburg-Spritze, ein vierrädriger Hydrophor aus dem Jahr 1863 und historische Handspritzen. Die Dorfwerkstatt Mühlau verwahrt die Objekte derzeit vorübergehend. Der neue Verein soll künftig geeignete Lagerflächen anmieten. Der Beitritt ist mit der Vereinsgründung im Herbst 2026 vorgesehen. Der einstimmige Beschluss geht am 8. Oktober zur weiteren Behandlung an den Gemeinderat.
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