IV Kärnten verlangt rasche Entlastung bei Netztarifen
KI-Bild IV-Kärnten-Präsident Timo Springer fordert eine rasche Entlastung der Industrie von den für 2027 angekündigten höheren Netztarifen.
Bei den für 2027 angekündigten höheren Netztarifen sieht die Industriellenvereinigung Kärnten (IV Kärnten) dringenden Handlungsbedarf, um die Industrie zeitnah zu entlasten. IV-Kärnten-Präsident Timo Springer hält ein gemeinsames Vorgehen sämtlicher maßgeblicher Beteiligter für erforderlich.
Die IV Kärnten kann die für 2027 in Aussicht gestellte Erhöhung der Netztarife überhaupt nicht nachvollziehen. Kosten und internationaler Wettbewerb würden die Industrie schon jetzt erheblich belasten. Die kräftigen Steigerungen stellten für sie nach Einschätzung der IV Kärnten eine weitere, nicht hinnehmbare Belastung dar.
Im Vergleich der Bundesländer beanstandet die IV Kärnten vor allem das Ausmaß der geplanten Tariferhöhungen. Nach Darstellung der IV Kärnten wenden auch andere Bundesländer erhebliche Mittel auf, um ihre Netze für die Stromversorgung zu erweitern und zu erneuern. Springer hält leistungsfähige Netze für unverzichtbar. Bei der Kostenverteilung müsse Fairness gelten, und die Belastung für Unternehmen im internationalen Wettbewerb müsse leistbar bleiben.
Springer drängt auf Beratungen, an denen alle maßgeblichen Beteiligten mitwirken. Für eine österreichweite Lösung, die für die Standorte tragbar ist, müssten sie alle verfügbaren Wege ausloten. Dazu zählen eine abgestimmte Netzplanung und einheitliche Tarife. Bei den Unternehmen, die von den Netztarifen betroffen sind, sollte eine Entlastung zeitnah spürbar werden. Springer warnt davor, dass weitere Verteuerungen die anfänglichen Hinweise auf eine wirtschaftliche Belebung sowie positive Investitionsentscheidungen für Kärnten aufs Spiel setzen könnten.
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