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KI-generiertes Bild: Skihelm, Skibrille, Handschuhe und Thermoskanne auf einem Holztisch vor verschneiten Bergen.KI-Bild

Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner fordert die rasche Verordnung des Saisonkontingents. Österreichs September-Nächtigungen stiegen um 5,8 Prozent.

Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner steht einer Saison mit steigenden Nächtigungszahlen gegenüber: Österreich verzeichnete im September 2026 insgesamt 12,97 Millionen Nächtigungen. Die internationale Nachfrage nahm in diesem Monat um 5,9 Prozent zu. Insgesamt lag die Zahl der Nächtigungen um 5,8 Prozent über dem Vorjahreswert, während die heimische Nachfrage um 5,7 Prozent stieg. Für die Sommersaison von Mai bis September weist die Statistik 76,39 Millionen Nächtigungen aus. Das waren 3,0 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Für den Winter 2026/27 rechnet die Österreich Werbung mit 21,7 Millionen Gästeanreisen. Der dafür vorgesehene Ansatz heißt „Winter Extended“ und soll im März und April eine stärkere Nutzung der vorhandenen Möglichkeiten erlauben. Die prognostizierte Zahl der Anreisen entspräche einem Plus von 1,5 Prozent.

Zehetner wertete die Entwicklung als wichtigen Impuls für Österreichs Wirtschaftsstandort. Sie bezeichnete den Tourismus zudem als wichtigen Konjunkturmotor. Nutzen aus der Entwicklung zogen Handel, regionale Betriebe, Hotellerie und Gastronomie sowie die Landwirtschaft.

Ein Zuwachs bei den Nächtigungen verbessere die wirtschaftliche Lage der Betriebe jedoch nicht zwangsläufig, gab Zehetner zu bedenken. Entscheidend sei letztlich der wirtschaftliche Ertrag der Unternehmen. Sie verlangt Entlastungen, weniger Bürokratie und Möglichkeiten für Investitionen. Als Teil des Aktionsplans zur Vision T nannte sie gezielte Unterstützung bei Betriebsübergaben sowie die Weiterentwicklung der gewerblichen Tourismusförderung.

Auch KI-gestützte Potenzialanalysen sollen weitere Nachfrage erschließen und die Wertschöpfung erhöhen. Eine stärkere Ausrichtung auf das gesamte Jahr soll ebenfalls zusätzliche Nachfrage schaffen und mehr Wertschöpfung ermöglichen.

Vor der Wintersaison hält Zehetner Planungssicherheit für wichtig. Die guten Aussichten für den Winter sieht sie als Chance für Betriebe und Regionen. Sie fordert, dass die Verordnung des Saisonkontingents rasch erfolgt. Fehlen genügend Fachkräfte und kommt keine ergänzende Unterstützung durch Saisoniers hinzu, könnten die Betriebe die Nachfrage nach ihrer Einschätzung nicht bewältigen. Zu wirtschaftlichem Erfolg werde die Nachfrage nur, wenn die Unternehmen offene Stellen rechtzeitig besetzen könnten.

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