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Ludwig ehrt Resetarits-Brüder in Wien mit dem Goldenen EhrenzeichenBild mit KI erstellt

Michael Ludwig überreichte den Brüdern im Wiener Rathaus das Goldene Ehrenzeichen. Er würdigte ihre langjährigen Beiträge zu Kultur und Medien.

Bürgermeister Michael Ludwig zeichnete Lukas und Peter Resetarits am Vormittag im Wiener Rathaus mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien aus.

Ludwig sagte, die Brüder hätten auf unterschiedlichen Wegen die Öffentlichkeit mitgestaltet und dabei auf Qualität, Haltung und gesellschaftliche Verantwortung gesetzt. Er würdigte ihr jahrzehntelanges Wirken in Kultur und Medien in Wien.

An der Ehrung nahmen unter anderem amtierende und ehemalige Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeinderat, Nationalrat und Stadtregierung, alle drei amtierenden Volksanwälte sowie Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, Freunde und Familie teil. Fritz Schindlecker hielt die Laudatio für Lukas Resetarits, Alexander Wrabetz jene für Peter Resetarits.

Lukas Resetarits verband Kabarett, Schauspiel und gesellschaftspolitisches Engagement

Lukas Resetarits wurde 1947 in Stinatz geboren und kam 1951 mit seiner Familie nach Wien. Ab den 1970er-Jahren war er unter anderem bei den „Schmetterlingen“ und der Kabarettgruppe KEIF tätig. 1977 folgte sein erstes Soloprogramm, bis 2025 kamen insgesamt 30 Programme dazu.

Als Schauspieler wurde Lukas Resetarits unter anderem mit der Rolle des Major Kottan sowie mit Auftritten in „Kaisermühlen-Blues“, „Tatort“ und „Schnell ermittelt“ bekannt.

Peter Resetarits wurde 1960 in Wien geboren und studierte Rechtswissenschaften. Noch während des Studiums begann er beim ORF. Später prägte er die Sendungen „Am Schauplatz“, „Am Schauplatz Gericht“, „Spurlos“, „Tat-Sachen“, „Ein Fall für Resetarits“ und „Bürgeranwalt“. „Bürgeranwalt“ ermöglichte vielfach konkrete Lösungen für Betroffene.

Bis zu seiner Pensionierung im Februar 2025 war Peter Resetarits stellvertretender Leiter der ORF-Hauptabteilung „Magazine und Servicesendungen“. „Am Schauplatz Gericht“ und „Bürgeranwalt“ moderiert er weiterhin.

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