Mehr Nachrichten.jetzt bei Google sehen
Ein angeleinter Hund sitzt im Park vor einem öffentlichen Gebäude.Bild mit KI erstellt

Drei Petitionen wurden abgeschlossen. Zu sechs holt der Ausschuss Stellungnahmen ein, zehn nahm er nicht in Behandlung.

Der Petitionsausschuss tagte am Freitag, 9. Oktober 2026, nicht öffentlich im Wiener Rathaus. Auf der Tagesordnung standen 19 Petitionen. Drei schloss der Ausschuss ab, zu sechs beschloss er, Stellungnahmen einzuholen. Zehn Petitionen nahm er nicht in Behandlung.

Bei der Petition für einen autofreien Johannes-Diodato-Park empfahl der Ausschuss Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl, auf Grundlage der bereits veranlassten Geschwindigkeitsmessung und Verkehrszählung mögliche weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sowie eine Geschwindigkeitsmessung zu prüfen. Die Petition wurde abgeschlossen, weil der Bezirk die Prüfung möglicher Maßnahmen bereits veranlasst hatte. Zur Petition „Nein zur Flächenwidmung am Laaerberg“ empfahl der Ausschuss Stadträtin Ulli Sima, die Bevölkerung bei Widmungsverfahren weiterhin über ihre Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren und Stellungnahmen nach Möglichkeit zu berücksichtigen. Die Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes war bereits im Gemeinderat beschlossen worden. Auch die Petition gegen die Erhöhung der Hundeabgabe wurde abgeschlossen. Dazu empfahl der Gemeinderatsausschuss Stadträtin Barbara Novak, bei künftigen Festsetzungen auf die Lenkungswirkung und soziale Ausgewogenheit der Abgabe zu achten. Die geänderte Wiener Hundeabgabeverordnung, einschließlich einer Bestimmung zur Valorisierung der Hundeabgabe, tritt am 1. Jänner 2027 in Kraft.

Ausschuss holt zu sechs Petitionen Stellungnahmen ein

Stellungnahmen sollen von den zuständigen Stadträt*innen und ihren Geschäftsgruppen, den betroffenen Bezirksvorsteher*innen und -vertretungen sowie weiteren betroffenen Organisationen eingeholt werden. Außerdem beschloss der Ausschuss, die Einbringer*innen zur Erläuterung ihrer Argumente einzuladen. Betroffen sind die Petitionen „Wir fordern ein umfassendes, nachhaltiges Stadttaubenmanagement & artgerechte Körnerfütterung von Vögeln darf nicht kriminalisiert werden“, „Liesing – Verbesserung öffentliche Verkehrsmittel im 23ten Bezirk“, „Mehr Hundezonen und Hundebadeplätze in Wien“, „Erhalt der stadteinwärts führenden Verkehrsverbindung in der Währinger Straße“, „Drogenfreie Spielplätze in 1060“ und „Engerthstraße macht Platz – für Menschen, für aktive Mobilität!“.

Die zehn nicht behandelten Petitionen erfüllen laut Beschluss die Voraussetzungen des Wiener Petitionsgesetzes nicht. Darunter waren „Friedhöfe sind keine Freizeitparks“, „Priorität NichtraucherInnen“, „Nein zur Paketabgabe: Stoppt die unfaire Belastung von Konsumenten und Wirtschaft!“, „Sanierung der Wiener Linien darf nicht weiter hintanstehen“, „Waffenverbotzone für ganz Wien“, „Stoppt Tierleid im Prater!“, zwei Petitionen mit dem Titel „Verpflichtende Fahrtauglichkeitsprüfung für ältere Menschen“, „e Sitzscooter“ und „Stoppt die Zerstörung der Alten Donau!“.

Ausschuss tagt voraussichtlich am 4. November wieder

Die nächste öffentliche Sitzung ist voraussichtlich am Mittwoch, 4. November 2026, um 9 Uhr im Rathaus.

Der Petitionsausschuss besteht seit 2013 und setzt sich aus Gemeinderät*innen aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen zusammen. Wiener*innen können unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit ab dem vollendeten 16. Lebensjahr Anliegen einbringen. Petitionen werden ab 500 Unterstützer*innen im Ausschuss behandelt. Bisher eingebrachte Petitionen sind online abrufbar. Über die Website können Petitionen auch unterstützt oder eingebracht werden, dafür ist eine ID Austria erforderlich.

Lass Deine Reaktion da

Kommentare

Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.

In der App mitdiskutieren

Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.

Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.

Beitrag in der App öffnen

Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.