Monets „Iris“ bringt in Paris 50 Millionen Euro ein
Bild mit KI erstellt Das zuvor nie öffentlich gezeigte Gemälde erzielt den höchsten Preis, der bei einer Kunstauktion in Frankreich je bezahlt wurde.
50 Millionen Euro brachte Claude Monets Gemälde „Iris“ bei einer Versteigerung am Abend in Paris ein. Vorab hatte sich die Schätzung auf 22 bis 30 Millionen Euro belaufen.
Der Verkauf übertraf sämtliche bisherigen Ergebnisse für Kunstwerke bei französischen Kunstauktionen. Der französische Impressionist Claude Monet lebte von 1840 bis 1926. Mit „Iris“ entstand in Giverny eines seiner späten Gemälde.
Bei einer Breite von 1,80 Metern misst das Bild 1,60 Meter in der Höhe. Eine öffentliche Präsentation hatte es bis dahin nicht gegeben. Bekannt war das Werk ausschließlich anhand einer Schwarz-Weiß-Fotografie.
Über die Vermittlung einer Galeristin kaufte die Kunstsammlerin Jeanne Schlumberger das Gemälde unmittelbar beim Künstler. Seit diesem Erwerb verblieb es in der Pariser Residenz der Familie Schlumberger. Jeanne Schlumbergers Leben endete 1983.
Wenige Stunden vor dem Auktionsbeginn fiel der vorgesehene Verkauf von drei Bildern Paul Cézannes aus. Paul Cézanne wurde in Aix-en-Provence geboren. Die geplante Rückkehr der drei Werke dorthin wurde als Grund dafür angeführt, dass sie nicht zum Verkauf kamen. Als möglicher Ausstellungsort für diese Gemälde ist das Musée Granet in Aix-en-Provence im Gespräch.
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