Neue Photovoltaikanlage an der Landesberufsschule Waldegg ist fertig
KI-Bild Der erwartete Jahresertrag der 288 Module liegt bei rund 110.000 Kilowattstunden Strom.
Die Landesberufsschule Waldegg verfügt nun über eine neue Photovoltaikanlage. 288 Module bilden die Anlage. Für ein Jahr wird eine Stromproduktion von rund 110.000 Kilowattstunden erwartet. Diese Menge bewegt sich auf dem Niveau des jährlichen Strombedarfs von 30 Einfamilienhaushalten im Durchschnitt.
Der CO₂-Ausstoß kann dadurch pro Jahr um etwa 20 Tonnen zurückgehen. Im Lernalltag der Schule wird Nachhaltigkeit aufgegriffen, und die Anlage verankert das Thema praktisch am Standort. Die Photovoltaikanlage fördert einen Schulbetrieb, in dem Ressourcen sparsamer eingesetzt werden.
Landesgebäude sollen nach und nach erneuerbare Energie liefern
Die Anlage ist Teil des „Sonnenkraftwerks NÖ“. Das Programm soll nach und nach Gebäude des Landes, die dafür infrage kommen, zur Gewinnung von Energie aus erneuerbaren Quellen heranziehen. Landesrat Anton Kasser erklärte, das Land wolle mehr aus den Möglichkeiten seiner Gebäude machen und die Energieversorgung in Etappen stärker auf Nachhaltigkeit ausrichten.
Für Schulleiter Thomas Meneder eröffnet die Anlage die Möglichkeit, einen Teil des Energiebedarfs der Schule mit selbst gewonnenem Solarstrom zu decken. Meneder sieht darin einen weiteren Beitrag dazu, die Infrastruktur der Schule zeitgemäß auszurichten und den Ressourcenverbrauch zu senken.
Birgit Mayer aus der Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement hob hervor, dass bei der Umsetzung neben der Energiegewinnung auch der wirtschaftliche Effekt vor Ort ins Gewicht falle. Die Vorhaben würden gezielt gemeinsam mit Unternehmen aus Österreich umgesetzt.
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