Niederösterreich stärkt Rettungsnetz mit 20 Millionen Euro
Bild mit KI erstellt Bis 2028 sind zusätzlich 20 Millionen Euro für das Rettungswesen vorgesehen. Geplant sind 21 Notarzt- und 86 Rettungswagenstützpunkte.
Die Umsetzung des Gesundheitsplans 2040+ stand im Mittelpunkt einer Regierungsklausur der VP- und FP-Mitglieder der niederösterreichischen Landesregierung. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bezeichnete den Plan als größtes Reformprojekt dieser Landesregierung.
Für das Rettungswesen sind bis 2028 zusätzlich 20 Millionen Euro vorgesehen. Künftig sollen 21 Notarztstützpunkte und 86 Rettungswagenstützpunkte mit Notfallsanitätern das Fundament des Notfallsystems bilden. Die Zahl der professionellen Ersthelfer soll von 1.200 auf mindestens 1.500 steigen.
Gesundheitsangebote sollen in den Regionen ausgebaut werden
Gemeinsam mit dem Roten Kreuz und dem Samariterbund soll die Rettungsversorgung auf mehr und besser ausgebildete Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, mehr professionelle Ersthelfer, den Ausbau der Rettungshubschrauber und den Telenotarzt ausgerichtet werden.
Das Projekt „HerzMobil“ begleitet Menschen mit Herzschwäche zu Hause. Nach der Thermenregion und dem Weinviertel soll es Anfang 2027 auch im Waldviertel starten. OP-Roboter, die bereits an mehreren Klinikstandorten eingesetzt werden, sollen 2027 auch im Klinikum Horn zum Einsatz kommen.
In Waidhofen an der Thaya startet eine neue, von Pflegefachkräften geführte Station für Menschen, die keine akute medizinische Behandlung mehr benötigen, aber noch nicht nach Hause können. Mit dem NÖ Patientenportal sollen künftig Befunde, Arztbriefe und Röntgenbilder digital abrufbar sein.
Mikl-Leitner kündigte für die kommenden beiden Jahre außerdem mehr als eine halbe Milliarde Euro zusätzlich für die Gesundheit an. Das entspreche einem Plus von mehr als 20 Prozent.
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