Zwei Männer nach Cannabisfund im 17. Bezirk festgenommen
Bild mit KI erstellt Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten Beamte rund 1,1 Kilogramm Cannabiskraut sowie gestohlene Urkunden und mutmaßliches Falschgeld sicher.
Am 30. September 2026 um 0.15 Uhr wurden Beamte wegen einer Lärmerregung in ein Wohnhaus im 17. Bezirk beordert. Im Stiegenhaus nahmen sie laute Stimmen und lautes Gelächter von drei Frauen wahr. Mehrere Anzeichen erweckten den Eindruck, die Frauen seien durch Alkohol und Suchtmittel beeinträchtigt.
Auf wiederholte Fragen, aus welcher Wohnung sie kamen, antworteten die Frauen, wenn überhaupt, nur zögerlich. Sie verhielten sich äußerst unkooperativ und machten wiederholt widersprüchliche Angaben zur betreffenden Wohnung und dazu, ob sich weitere Personen darin befänden.
Aus der Wohnung nahmen Beamte ungewöhnliche Geräusche wahr. Niemand öffnete trotz mehrfacher Aufforderung die Tür. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine hilflose oder gefährdete Person darin befand, öffneten Beamte die Wohnungstür gewaltsam.
Beim Betreten der Wohnung wurde starker Cannabisgeruch wahrgenommen. Dort trafen Beamte zwei Männer an, bei denen ebenfalls Anzeichen einer Beeinträchtigung durch Alkohol und Suchtmittel bestanden. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten sie insgesamt rund 1,1 Kilogramm Cannabiskraut, diverses Verpackungsmaterial sowie mehrere Utensilien für den Anbau von Cannabis sicher. In der Wohnung fanden und sicherten sie außerdem gestohlene Urkunden und mutmaßliches Falschgeld.
Die Männer, ein 25-Jähriger und ein 28-Jähriger mit polnischer Staatsangehörigkeit, wurden vorläufig festgenommen. Angezeigt wurden auch drei Frauen: zwei 22-Jährige, bei denen die Angaben „Polen“ und „Zagreb“ angeführt wurden, sowie eine 20-Jährige mit polnischer Staatsangehörigkeit.
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