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Polizei verstärkt Kontrollen gegen illegale Pyrotechnik

Koordinierte Kontrollen in Nieder- und Oberösterreich laufen bereits. Die Polizei will sie bis Silvester fortsetzen und gegen Jahresende verstärken.

Vor Halloween und Silvester verstärkt die Bundespolizei gemeinsam mit der tschechischen Polizei die Kontrollen gegen illegale Pyrotechnik. In Niederösterreich und Oberösterreich laufen derzeit zeitgleich koordinierte Großschwerpunkte mit gemischten österreichisch-tschechischen Streifen.

Die Kontrollen sollen nicht zugelassene und gefährliche pyrotechnische Gegenstände möglichst früh aus dem Verkehr ziehen und so schwere Unfälle sowie Gefährdungen der Bevölkerung verhindern. Im Grenzraum liegt der Fokus besonders auf der Einfuhr illegaler Knallkörper aus dem Ausland, vor allem aus Tschechien.

Bei einer Schwerpunktaktion am 13. Oktober 2026 informierte Bundespolizeidirektor Michael Takács über die grenzüberschreitenden Maßnahmen. Jüngste Verschärfungen des tschechischen Pyrotechnikrechts schränken die legale Verfügbarkeit bestimmter leistungsstarker Gegenstände ein. Vor diesem Hintergrund besteht das Risiko, dass auf illegalen Handel ausgewichen wird.

Polizei, Zoll und ÖBB behalten Verkehrswege im Blick

Die Sicherheitsbehörden beider Länder setzen auf abgestimmte Strategien und laufenden Informationsaustausch. Takács zufolge behalten Polizei, Zoll und ÖBB gemeinsam die Verkehrswege auf der Straße und der Schiene im Blick.

Im Bahnverkehr werden ÖBB-Bedienstete direkt sensibilisiert und gezielte Kontrollen im Bahnnetz durchgeführt. Damit soll verhindert werden, dass Kontrollen durch den Wechsel auf andere Verkehrsmittel umgangen werden.

Die Polizei kündigte an, die Schwerpunktaktionen in den kommenden Wochen fortzusetzen und Richtung Jahresende weiter zu intensivieren. Takács sagte, der Kontrolldruck solle bis Silvester kontinuierlich hoch bleiben.

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