Polizeihubschrauber fliegt zwei Bergsteiger in Kals ins Tal
Bild mit KI erstellt Der Polizeihubschrauber brachte die beiden unterkühlten Bergsteiger ins Tal. Sonst waren sie unverletzt.
Am 11. Oktober 2026 unternahmen zwei ungarische Bergsteiger im Alter von 19 und 20 Jahren in Kals am Großglockner eine Tour auf dem Normalweg von der Stüdlhütte zum Großglockner. Wegen des langsamen Aufstiegs erreichten sie den Gipfel erst gegen 16 Uhr.
Als sich ihr Gesundheitszustand verschlechterte, wollten sie möglichst rasch absteigen. Sie fragten andere Bergsteiger nach dem schnellsten Abstiegsweg und bekamen den schwierigen Stüdlgrat empfohlen. Wegen der einsetzenden Dämmerung, des starken Windes und der Kälte gerieten sie beim Abseilen in Schwierigkeiten. Gegen 19.20 Uhr setzten sie einen Notruf ab.
Eine Bergung per Hubschrauber war am Notfallort nicht mehr möglich. Ein nachtflugtauglicher Rettungshubschrauber brachte sechs Bergretter der Ortsstelle Kals am Großglockner bis zur Nebelgrenze auf etwa 2.800 Meter. Von dort stiegen die Bergretter zu den Bergsteigern auf und trafen gegen 0.50 Uhr ein.
Nach einer kurzen Versorgung begann der gemeinsame Abstieg zur Adlersruhe. Dort trafen die Bergsteiger um 3 Uhr ein. An der Adlersruhe wurde bis zum Beginn der Morgendämmerung gewartet. Anschließend ging der Abstieg in Richtung Ködnitzkees weiter.
Um 7.30 Uhr nahm der Polizeihubschrauber die Bergemannschaft samt den Bergsteigern auf und flog sie ins Tal. Die beiden Männer waren unterkühlt, sonst jedoch unverletzt. Im Einsatz standen die Bergrettung Kals, ein Rettungshubschrauber, der Polizeihubschrauber und die Polizei Matrei.
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