Regionale Partner:innen beraten beim Zukunftsforum in Ebene Reichenau
Bild mit KI erstellt Von Mai bis September 2026 verzeichnete die Region 390.215 Ankünfte und rund 1,55 Millionen Nächtigungen, mehr als im Vorjahreszeitraum.
Rund 150 regionale Partner:innen kamen am 14. Oktober 2026 im Nockstadl in der Gemeinde Ebene Reichenau zum dritten Zukunftsforum der Tourismusregion Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge zusammen. Unter dem Motto „ZEIT für den nächsten Schritt“ berieten sie über Innovation, Lebensqualität und die Zukunft des Tourismus.
Ein eigener Schwerpunkt war das Lebensraummanagement. Dabei ging es darum, die Interessen von Bevölkerung, Wirtschaft und Tourismus in Einklang zu bringen und Lebensqualität sowie touristische Entwicklung gemeinsam zu gestalten.
Ankünfte und Nächtigungen lagen über dem Vorjahr
Für Mai bis September 2026 weist die Bilanz 390.215 Ankünfte und rund 1,55 Millionen Nächtigungen aus. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres waren das um 8,7 Prozent mehr Ankünfte und um 2,58 Prozent mehr Nächtigungen.
Unternehmer und Mentor Felix Thönnessen stellte in seinem Vortrag „Mut schlägt Mittelmaß – wie wir Innovation und Zukunft gestalten“ Mut, Offenheit und die Bereitschaft zu neuen Wegen als wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft dar.
Christian Stattmann, Geschäftsführer der Tourismusregion, nannte innovative Produkte, zeitgemäße Kommunikation, die Unterstützung der Betriebe und den offenen Dialog als Schwerpunkte. Ziel sei es, die regionale Wertschöpfung und die Lebensqualität der Bevölkerung zu stärken, bestehende Gäste zu begeistern und neue Gäste anzusprechen.
Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, sprach sich dafür aus, regionale Stärken zu verbinden und daraus buchbare Urlaubserlebnisse zu entwickeln. Solche Angebote könnten laut Ehrenbrandtner neue Reiseanlässe schaffen, die Nebensaisonen stärken und zusätzliche Nachfrage für Regionen und Betriebe bringen.
Schuschnig verwies auf anstehende Vorstandswahlen
Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig sagte, die Umsetzung der Tourismusreform sei im Herbst in ihre „heiße Phase“ getreten. Auf gesetzlicher Ebene sei alles beschlossen. Als nächsten Schritt nannte er die Vorstandswahlen für die neuen Tourismusverbände, die bis Mitte November stattfinden.
Das künftige Gebiet des Tourismusverbands Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge sei nahezu identisch mit der bisherigen Tourismusregion. Die Gemeinde Feldkirchen werde künftig einem anderen Tourismusverband zugeordnet. Die neue Untergliederung in drei Erlebnisräume werde das Management vor Ort erleichtern. Schuschnig zufolge bringt die Reform mehr Mittel für die touristische Entwicklung und eine schlankere Organisation.
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