Steiermark bündelt Landesimmobilien ab 2027 in Abteilung 2
Bild mit KI erstellt Mit der Neuordnung ändern zwei der 17 Landesabteilungen ihre Namen.
Die Landesregierung hat die künftige Struktur des zentralen Immobilienmanagements beschlossen. Ab 1. Jänner 2027 werden die Immobilienangelegenheiten des Landes Steiermark in Abteilung 2 gebündelt. Die Zuständigkeit für den Wirtschaftsbetrieb „Immobilienverwaltung Land Steiermark“, die frühere Landesimmobiliengesellschaft (LIG), wechselt aus Abteilung 4 Finanzen in Abteilung 2. Auch das Referat Landeshochbau kommt aus Abteilung 16 in die Abteilung 2. Zusätzlich wechseln Zuständigkeiten aus einigen weiteren Abteilungen zum zentralen Immobilienmanagement.
Die Eingliederung und Auflösung der früheren LIG im Jahr 2025 schuf die Voraussetzungen für ein zentrales Immobilienmanagement im Amt der Steiermärkischen Landesregierung. Die Abteilung 2 wird von Thomas Hofer geleitet. Innerhalb der Landesregierung ist Landeshauptmann Mario Kunasek für das zentrale Immobilienmanagement zuständig. Mit der Neuordnung wird auch den Empfehlungen des Landesrechnungshofes entsprochen.
Mit Beginn des Jahres 2027 heißt die bisherige „Abteilung 2 Zentrale Dienste“ „Abteilung 2 Landesimmobilien und Zentrale Dienste“. Aus der „Abteilung 16 Verkehr und Landeshochbau“ wird die „Abteilung 16 Mobilität und Verkehrsinfrastruktur“. Die Namen von zwei der 17 Landesabteilungen ändern sich damit.
Die Abteilung 2 wird künftig Immobilien mit einer Nettogeschoßfläche von rund 580.000 Quadratmetern verwalten. Das entspricht mehr als 80 Fußballfeldern. Zu den historischen Gebäuden in Graz zählen das Landhaus, die Grazer Burg, das Palais Attems und die Alte Universität. Zum Bestand gehören außerdem viele ehemalige Schlösser in der Steiermark, die seit langer Zeit als Schulen oder Internate genutzt werden, alle Amtsgebäude des Landes sowie die Gebäude der Bezirkshauptmannschaften. Von der Gesamtfläche entfallen rund 179.000 Quadratmeter auf Amtsgebäude, rund 312.000 Quadratmeter auf Schulen, Internate und Jugendhäuser sowie rund 89.000 Quadratmeter auf vermietete Wohnungen und Geschäftsflächen.
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