Tirol bespricht mögliche Pflegekooperation mit Pakistan

Die fh gesundheit hat eine erste Musternostrifikation durchgeführt. Fehlende Ausbildungsinhalte könnten Pflegekräfte voraussichtlich in Tirol nachholen.
Für Tirols Pflegeteams käme in Zukunft Unterstützung durch Pflegekräfte aus Pakistan mit fundierter Ausbildung infrage. In einem Arbeitsgespräch widmeten sich Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele, der stellvertretende Honorarkonsul der Islamischen Republik Pakistan Daniel Ahmed und eine Vertreterin, die für die University of Lahore teilnahm, möglichen Wegen der Personalgewinnung und der Anerkennung von Qualifikationen. Auch das weitere Vorgehen für eine mögliche Kooperation und das bisher Erreichte waren Gegenstand ihrer Beratungen.
Für österreichische Pflegeeinrichtungen wirbt das pakistanische Honorargeneralkonsulat seit vergangenem Jahr in Tirol um Pflegekräfte aus Pakistan mit entsprechender Qualifikation. Die University of Lahore ist dafür bereits Ausbildungspartner. Bei der fh gesundheit ist bereits eine erste Musternostrifikation erfolgt. In Tirol könnten angehende Pflegekräfte die noch erforderlichen Teile ihrer Ausbildung aller Voraussicht nach binnen zwei bis drei Monaten absolvieren.
Bei der Kooperation der Institutionen übernimmt das Honorargeneralkonsulat unmittelbar die Betreuung, ohne dass Vermittlungsagenturen dazwischentreten. Hagele zufolge lasse sich die Pflege in Tirol nur dann dauerhaft in guter Qualität und zuverlässig gewährleisten, wenn genügend Fachkräfte mit entsprechender Qualifikation zur Verfügung stünden. Internationale Kooperationen könnten die bestehenden Maßnahmen in Ausbildung und Personalgewinnung ergänzen. Die fachlichen und sprachlichen Voraussetzungen müssten erfüllt und die Zusammenarbeit fair und transparent gestaltet werden.
Im Herbst werden die ersten Absolventinnen und Absolventen aus Pakistan mit Deutschkenntnissen auf B1-Niveau erwartet. Ziel ist eine langfristige Kooperation, von der Tirol und Pakistan profitieren.
Lass Deine Reaktion da
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.



Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.