Natur-im-Garten zeichnet 13 Gärten im Bezirk Lienz aus

Bei der Verleihung im Gemeindezentrum Abfaltersbach wurden 13 Gärten geehrt. Osttirol zählt nun 123 Naturgärten.
Im Gemeindezentrum Abfaltersbach wurden am Freitag, 23. Oktober, die Natur-im-Garten-Plaketten für 13 Gärten im Bezirk Lienz verliehen. Damit zählt Osttirol nun 123 Naturgärten.
Für eine Gartengestaltung, die kleinen Tierarten und von Natur aus in der Region vorkommenden Pflanzen genügend Lebensraum lässt, ehrt die Initiative Natur im Garten seit 2016 Menschen. Zu den Kriterien gehören unter anderem geschützte Bereiche für Insekten und kleine Säugetiere sowie eine abwechslungsreiche Auswahl einheimischer Pflanzen. Außerdem sollen weder Torf noch Kunstdünger zum Einsatz kommen.
Das Tiroler Bildungsforum organisiert auch Bildungsmaßnahmen
Das Tiroler Bildungsforum setzt die Initiative um. Neben der Begutachtung und Auszeichnung von Privatgärten organisiert es Bildungsmaßnahmen. Die bisherige Veranstaltungsbilanz für 2026 umfasst tirolweit 80 Termine.
Die Klima- und Energie-Modellregion Sonnenregion Hohe Tauern und die örtlichen Obst- und Gartenbauvereine wirkten an Natur-im-Garten-Vorträgen in Osttirol mit. Dabei ging es darum, wie man den Garten an klimatische Veränderungen anpasst, richtig kompostiert und einheimische Sträucher im Garten einsetzt.
Die Begeisterung für naturverträgliche Gartenpflege lasse in Tirol nicht nach, erklärte Tirols Naturschutzlandesrat René Zumtobel. Er betonte, naturnahes Gärtnern sei für alle möglich, ob in einem großen Garten oder auf einem kleinen Balkon.
Als Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleinsäuger diene ein Netz aus Trittsteinbiotopen, das sich aus naturbelassenen beziehungsweise naturnah gestalteten Bereichen öffentlicher Flächen und privater Gärten zusammensetze, erläuterte Matthias Karadar, Leiter von Natur im Garten. Die Plaketten für die weiteren Bezirke werden Anfang November in Innsbruck verliehen.
Lass Deine Reaktion da
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.



Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.