Tirol plant rund 200 Millionen Euro für Berufsschulen bis 2035

Der Masterplan sieht rund 750 modernisierte Heimplätze und 20 zusätzliche Plätze vor. Bis 2035 will Tirol rund 200 Millionen Euro investieren.
Rund 200 Millionen Euro will das Land Tirol bis 2035 für die bestehenden Gebäude und Einrichtungen der Berufsschulen und Landesberufsschülerheime aufwenden. Mit dem Masterplan verbindet sich das Ziel, Lehrlingen dauerhaft bessere Voraussetzungen für ihre Ausbildung, das Lernen und das Leben zu bieten.
An ausgewählten Standorten sieht der Plan gezielte Erweiterungen vor. Hinzu kommt die zeitgemäße Erneuerung der vorhandenen Schulgebäude und Schülerheime. Das Angebot in den Heimen wächst um 20 Plätze, während rund 750 vorhandene Heimplätze auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden.
An der TFBS für Holztechnik Absam befassten sich die Teilnehmenden eines Austauschs vor allem damit, wie die duale Ausbildung vorangebracht werden kann. Bildungslandesrätin Cornelia Hagele sprach dort mit den Direktorinnen und Direktoren der Tiroler Fachberufsschulen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Bildungsdirektion für Tirol über Zukunftsperspektiven. Zu den weiteren Gesprächsinhalten zählten Lehrlingswettbewerbe und neue Lehrpläne ebenso wie Fragen zum Dienst- und Besoldungsrecht sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen.
Die TFBS Landeck und die TFBS Kitzbühel erhalten im Schuljahr 2027/2028 Kompetenzzentren für den Einzelhandel. Dabei liegt der Schwerpunkt in Landeck auf dem Textilhandel, in Kitzbühel auf dem Sportartikelhandel.
Berufsschulbeirat soll beim Masterplan mitwirken
Die Verwirklichung des Masterplans soll unter Mitwirkung eines neu gebildeten Berufsschulbeirats erfolgen. Neben dem Land Tirol und der Bildungsdirektion für Tirol sind auch Sozialpartner und Gemeindevertretungen eingebunden.
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