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KI-generiertes Bild: Ein getarnter Raketenwerfer mit aufgerichteten Flugkörpern vor bewölktem Himmel.KI-Bild

Die US-Regierung gab dem Verkauf von 500 Patriot-Abfangraketen des Typs PAC-3 an die Ukraine grünes Licht.

Für die Ukraine sind 500 weitere PAC-3-Abfangraketen vorgesehen. Die US-Regierung hat dem Verkauf zugestimmt; veranschlagt sind 2,1 Milliarden US-Dollar, rund 1,9 Milliarden Euro.

Über das Programm „US Jumpstart“ sollen Norwegen, Kanada und Deutschland Geld zum Kauf beisteuern. Außerdem sollen Mittel aus einem EU-Hilfsdarlehen für die Ukraine fließen. Die Fertigung der Raketen steht noch aus. Erst im Verlauf der 2030er Jahre dürfte die Lieferung erfolgen. Eine frühere Abgabe aus US-Beständen wäre möglich, wenn diese später mit neu produzierten Abfangraketen aufgefüllt würden. Eine frühere Lieferung soll nach Reuters-Informationen außerdem das ukrainische Verteidigungsministerium beim Pentagon verlangen. In der Regel vergehen mehrere Jahre, bis Käufer die gesamte Waffenlieferung erhalten.

Gegen die wachsenden Angriffe Russlands will sich die Ukraine mit weiteren Abfangraketen verteidigen und drängt darauf seit Langem nachdrücklich. Wolodymyr Selenskyj verband seinen Dank für die Freigabe der Flugabwehrraketen mit der Forderung, der Ukraine noch vor dem Winter rascher zu helfen. Selenskyj zufolge ist mit einem Lieferstart erst in einigen Jahren zu rechnen.

Am Montag bezifferte Selenskyj die Wartezeit der Ukraine auf die Freigabe wichtiger Raketenlieferungen durch die USA auf fast einen Monat. Zugleich nähmen russische Angriffe auf Anlagen und Einrichtungen der Energieversorgung sowie auf zivile Anlagen und Einrichtungen nach Selenskyjs Worten an Intensität zu. Mindestens 14 Menschen starben am Donnerstag bei einem russischen Angriff per Drohne auf einen stark frequentierten Bahnhof in Dnipro.

Lockheed Martin ist Hauptauftragnehmer für die Patriot-Abfangraketen. Für die Fertigung der Raketen erhielt der Konzern im Juli von der US-Armee einen Auftrag über bis zu 58,6 Milliarden US-Dollar. Auf Rüstungsfirmen übt das Pentagon Druck aus, damit sie ihre Produktion erheblich schneller vorantreiben.

Für PAC-3-MSE-Raketen plant Lockheed Martin bis Ende 2030 eine dreimal so hohe Produktionskapazität wie bisher. Eine frühere Ankündigung des Unternehmens sah vor, die Produktion von Patriot-PAC-3-Abfangraketen auf 2.000 Stück pro Jahr zu erhöhen. Für das Werk in Camden, Arkansas, sah Lockheed Martin einen Personalzuwachs um 50 Prozent vor: Statt rund 1.200 sollten dort etwa 1.850 Beschäftigte arbeiten.

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