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KI-generiertes Bild: Eine Person sitzt vor einem Monitor mit digitalen Herzmodellen.KI-Bild

Für den Vortrag am 23. November 2026 in Graz ist eine Anmeldung nötig. Die Plätze sind auf höchstens 90 Personen begrenzt.

Am Montag, 23. November 2026, findet im Lendhafen am Lendkai 17 (Mariahilferplatz), 8020, ein Vortrag statt. Veranstalter sind die Wirtschaftsabteilung der Stadt Graz und BioTechMed-Graz. Beginn ist um 18 Uhr, das Ende ist für 20 Uhr vorgesehen. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Eine Anmeldung über das Formular oder per E-Mail an wirtschaft@stadt.graz.at ist erforderlich. Es gibt höchstens 90 Plätze.

Univ.-Prof. Dr. Kurt Zatloukal und Univ.-Prof. Dr. Gernot Plank beleuchten KI aus medizinischer und wirtschaftlicher Sicht. Thema sind unter anderem genauere Diagnostik, individuell zugeschnittene Therapien und neue Geschäftsmodelle im Gesundheitsbereich.

Zatloukal spricht über Qualität und Regulierung von KI

Zatloukal ist Pathologe an der Medizinischen Universität Graz. Früher koordinierte er die europäische Biobanken-Infrastruktur BBMRI. Als Mitgründer ist er CEO der Zatloukal Innovations GmbH. In seinem Vortrag „Künstliche Intelligenz in der Medizin: Von der Forschung zur Anwendung“ geht es auch um KI in der Pathologie. Dabei steht die Frage im Raum, wie sich die rasche technologische Entwicklung mit den regulatorischen Anforderungen für medizinische Anwendungen vereinbaren lässt. Dafür braucht es neue Konzepte, mit denen sich die Qualität von KI-Systemen beschreiben und bewerten lässt. Dabei kommt es entscheidend auf weltweit abgestimmte Maßstäbe an.

An der Medizinischen Universität Graz hat Gernot Plank eine Professur für computergestützte Kardiologie inne. Seine wissenschaftliche Arbeit erstreckte sich zuvor über mehr als zehn Jahre und führte ihn an die Johns Hopkins University in den USA sowie an die University of Oxford in England. Plank setzt Computersimulationen ein, um zu ergründen, wie das menschliche Herz arbeitet, auf welche Weise Herzerkrankungen entstehen und wie Therapien wirken. Plank hat auch die Grazer NumeriCor GmbH mitgegründet. In der Medizintechnik auf der ganzen Welt dienen die von NumeriCor stammenden Verfahren zur Simulation des Herzens der Entwicklung neuartiger Therapien.

Plank erläutert mögliche Einsatzfelder von Herzzwillingen

Planks Vortrag „Digitale Kardiologie: Mit KI und digitalen Herzzwillingen zu präziserer Diagnostik, wirksameren Therapien und innovativen Behandlungsmöglichkeiten“ behandelt KI-Anwendungen in der Herzdiagnostik sowie eine auf den Einzelfall abgestimmte Therapieplanung. Computergestützte Herzmodelle simulieren die Funktion eines konkreten Herzens. Am Rechner können Fachleute damit prüfen, wie Therapien wirken. Bei klinischen Studien könnte ihre Vorbereitung besser gelingen. Zudem könnten weniger Tierversuche nötig sein und neue Behandlungsmethoden rascher entstehen. In der Kardiologie kommen dafür künstliche Intelligenz, Computersimulationen und große Bestände an Patientendaten zum Einsatz.

Zur Forschungskooperation BioTechMed-Graz gehören die Medizinische Universität Graz, die Universität Graz und die Technische Universität Graz. Mag. Reinhard Hochegger moderiert die Veranstaltung.

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