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KI-generiertes Bild: Eine weiße brennende Kerze steht auf einem Holztisch neben unscharfen Blumen.KI-Bild

Rund 50 Menschen wurden schwer verletzt. Die Todeszahl könnte steigen, da noch nicht alle Waggons von innen erreicht werden konnten.

Auf der Strecke Madrid–Sevilla kam es am Mittwoch kurz vor 9 Uhr bei Urda in der spanischen Provinz Toledo zur Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge. Bei dem Unglück kamen Menschen ums Leben.

Rund 50 Menschen wurden schwer verletzt. In den Zügen auf der Fahrt von Madrid nach Andalusien befanden sich insgesamt etwa 540 Reisende. Der Zug des privaten Bahnunternehmens Iryo stand aus bislang unbekannter Ursache still. Danach prallte ein Zug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe von hinten auf den Iryo-Zug.

Weitere Todesopfer sind nicht auszuschließen. Noch nicht alle Waggons waren von innen erreichbar.

Zur Betreuung der Verletzten trugen drei Rettungshubschrauber und transportable Einrichtungen der Intensivmedizin bei. Zu den Kräften an der Unglücksstelle zählten Feuerwehrleute und Zivilschutzkräfte aus Gemeinden in der Umgebung. Spitäler baten um Blutspenden. Das spanische Innenministerium gab den Auftrag, die militärische Nothilfeeinheit UME einzusetzen.

Am Mittwochnachmittag erklärte Verkehrsminister Oscar Puente, die Leitstelle habe einem Zug die Weiterfahrt gestattet. Eine Fehlentscheidung eines Mitarbeiters der Bahnleitstelle kommt als mögliche Ursache infrage. Wie das Unglück zustande kam, soll eine Überprüfung ans Licht bringen. Nach einem Computerausfall arbeitete das Zugsicherungssystem noch nicht wieder.

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