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KI-generiertes Bild: Personen in dunkler Schutzkleidung stehen neben einem roten Einsatzfahrzeug.KI-Bild

Die Gashauptleitung wurde repariert. Messungen ergaben keine Ausbreitung des Gases über das Kanalnetz.

Am Vormittag des 3. November 2026 wurde bei Grabungsarbeiten in der Kaiser-Franz-Josef-Straße in Bad Ischl die Gashauptleitung erheblich beschädigt. Dadurch trat massiv Gas aus.

Um 10.03 Uhr wurde die Hauptfeuerwache Bad Ischl zu dem Gasaustritt in der Kaiser-Franz-Josef-Straße alarmiert. Einsatzleiter Hannes Stibl veranlasste nach einer Lageerkundung und Rücksprache mit dem anwesenden Personal die Absperrung des unmittelbaren Gefahrenbereichs. Anschließend wurden Lagepläne der Absperrschieber der Gasleitung übergeben und die Schieber umgehend geschlossen, sodass kein weiteres Gas austreten konnte.

Sperrbereich wird wegen befürchteter Kanalausbreitung erweitert

Einsatzleiter Hannes Stibl berichtete, wegen der gerade laufenden Erneuerung der Abwasserleitungen habe eine Ausbreitung des Gases über den Kanal befürchtet werden müssen. Weitere Feuerwehreinheiten wurden nachalarmiert, der Absperrbereich wurde auf einen Radius von 100 Metern erweitert.

Viele Wohnhäuser, Gaststätten, die Therme, ein Hotel, eine Bank und die Ischler Stadtpfarrkirche lagen im Gefahrenbereich. Die Geschäfte wurden rasch evakuiert.

Fachpersonal des Netzbetreibers beziehungsweise des Reinhalteverbandes Wolfgangsee-Ischl führte Messungen im Kanalnetz durch. Die Messungen ergaben, dass sich das Gas nicht über das Kanalnetz ausgebreitet hatte. Die Gasleitung wurde repariert. Wegen der Absperrmaßnahmen kam es in der Stadt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Gegen 11.45 Uhr endete der Einsatz.

Im Einsatz waren vier Feuerwehreinheiten: die Hauptfeuerwache Bad Ischl sowie die Feuerwachen Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein, Reiterndorf und Sulzbach. Außerdem standen die Bundespolizei, die städtische Sicherheitswache und der städtische Wirtschaftshof der Stadtgemeinde Bad Ischl sowie das Rote Kreuz im Einsatz.

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