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KI-generiertes Bild: Unterlagen liegen neben einem Laptop und einem Becher mit Stiften auf einem Schreibtisch.KI-Bild

Das Landesgericht Linz eröffnete über das Vermögen von Simon Engleder ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung. Rund 70 Gläubiger sind betroffen.

Auf einen Eigenantrag hin eröffnete das Landesgericht Linz über das Vermögen von Simon Engleder, Inhaber der Bäckerei Engleder e.U., ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung.

Das Einzelunternehmen wird beim Landesgericht Linz unter der Nummer FN 562332i geführt. Arnreit 2, 4122 Arnreit ist als Unternehmenssitz angegeben. Die Bäckerei hatte ihren Standort im Zentrum von Arnreit. Sie hat ihre Tätigkeit bereits beendet. Eine Wiederaufnahme ist nicht vorgesehen.

Eigenantrag nennt mehrere Belastungen

Im Eigenantrag wird die Insolvenz mit gestiegenen Ausgaben für Material und Infrastruktur erklärt. Zudem seien die Produktionsanlagen und Maschinen veraltet, sodass ihre Instandsetzung hohe Kosten verursache. Der Antrag führt auch an, dass Simon Engleder nach einem Unfall länger nicht zur Verfügung stehe. Im Vergleich zu den erwirtschafteten Ergebnissen falle die Finanzierung durch Dritte stark ins Gewicht, heißt es im Antrag.

In der Gläubigeraufstellung werden rund 70 Gläubiger genannt, darunter zehn Dienstnehmer. Die zuletzt veröffentlichten Bilanzdaten weisen zum 31. Dezember 2025 Passiva von rund 376.000 Euro aus. Rückstellungen machten rund 32.000 Euro der Passiva aus. Noch ausstehende Zahlungen an Lieferanten summieren sich laut Kreditorenliste auf rund 41.000 Euro.

Die Betriebsliegenschaft steht im Alleineigentum der Bäckerei Engleder e.U. Simon Engleder gehört die Hälfte seiner Privatliegenschaft. Ein Anlageverzeichnis weist für Fahrzeuge einen Gesamtbuchwert von rund 20.000 Euro und für Betriebs- und Geschäftsausstattung rund 60.000 Euro aus, jeweils zum 31. Dezember 2025. Wie viel Fahrzeuge und Betriebs- und Geschäftsausstattung wert sind, ist noch offen.

Der eingebrachte Sanierungsplanantrag bietet den Gläubigern eine Quote von 20 Prozent. Die Zahlung soll innerhalb von zwei Jahren erfolgen. Die dafür nötigen Mittel sollen aus der Verwertung von Vermögen und einer Finanzierung von dritter Seite kommen. Gläubiger können ihre Forderungen bereits über den AKV anmelden.

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