Gebührenpläne führen zu Streik im tschechischen Rundfunk
KI-Bild Der eintägige Ausstand gegen die geplante Abschaffung der Rundfunkgebühren lässt zahlreiche aktuelle Sendungen ausfallen. Wiederholungen ersetzen sie.
Am Dienstag legen die Belegschaften der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten in Tschechien für einen Tag die Arbeit nieder. Den Anstoß gaben eine Mitarbeiterinitiative und die Gewerkschaften. Anlass ist der Plan, die Rundfunkgebühren als Finanzierungsquelle abzuschaffen.
Die Regierung unter Andrej Babiš will den Sendern künftig Geld aus dem Staatshaushalt zuweisen. Der Gesetzesentwurf sieht zugleich für die Sender um mehr als 15 Prozent geringere Mittel vor. Im Abgeordnetenhaus ist die erste Lesung des Entwurfs bereits abgeschlossen.
Die Auswirkungen des Ausstands sind am Dienstag im Programm zu sehen: Zahlreiche aktuelle Sendungen werden nicht ausgestrahlt, stattdessen laufen Wiederholungen. Nachrichtensprecher erscheinen in schwarzen Anzügen und lesen eine Erklärung zum Streik vor.
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