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KI-generiertes Bild: Im Licht schwebende Staubpartikel vor dunklem Hintergrund.KI-Bild

In Donawitz werden Grobstaub-Grenzwerte wiederholt überschritten. Das Gutachten bestätigt eingehaltene Feinstaub- und Schwermetallgrenzwerte.

In Leoben-Donawitz werden an mehreren Messpunkten wiederholt Grenzwerte für Staubniederschlag überschritten. Nach Bürgerbeschwerden über schwarz-glänzenden Staub und Schmutzbelastung beauftragte die Bezirkshauptmannschaft Leoben ein Gutachten zur Luftgüte. Es stammt vom Referat Luftreinhaltung der Abteilung 15 des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung.

Die Feinstaubbelastung im Umfeld der voestalpine liegt laut Gutachten stets unter den Grenzwerten, teils deutlich. Auch strengere Vorgaben, die ab 2030 einzuhalten sein werden, werden bereits unterschritten. Die Grenzwerte für Blei und Kadmium im Staubniederschlag werden ebenfalls klar eingehalten. Laut Untersuchung besteht für die Bevölkerung demnach keine Gesundheitsgefahr durch die besonders kritischen Schadstoffe.

An drei Messstellen im Nahbereich des Unternehmens nahmen die Werte signifikant zu. Am Messpunkt mit der stärksten Belastung blieben sie auch in den jüngsten Messperioden erhöht, lagen aber unter den Werten zwischen März und Juli 2026. Als Ursachen der Staubbelastung nennt das Gutachten extreme Trockenheit der vergangenen Monate und damit verbundene Staubaufwirbelungen durch Schwerverkehr. Schüttvorgänge und andere Transporte kommen als mögliche Quellen hinzu.

Als Sofortmaßnahme wird eine intensivere Reinigung der Verkehrswege mit Nasskehrmaschinen dringend angeraten. Das betroffene Unternehmen soll den konkreten Emissionsort der Staubpartikel feststellen. Dafür wird empfohlen, Produktionsdaten aus Anlagenbereichen mit den Belastungen durch Staubniederschlag abzugleichen. Die Behörde stuft die Grundbelastung der Luft mit Staub als hoch ein und hält weitere Maßnahmen für notwendig. Bezirkshauptmann Markus Kraxner sagte: „Ziel muss es sein, dass künftig alle Grenzwerte eingehalten werden.“

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