Krisenübung in Villach sperrt Gailradweg und Alpenstraße
KI-Bild Für die Übung ab 13. November werden in Villach der Gailradweg und die Villacher Alpenstraße zeitweise gesperrt.
Ab 13. November trainieren Bezirksverwaltungsbehörden, das Land Kärnten und Einsatzkräfte drei Tage lang gemeinsam den Umgang mit mehreren Krisenfällen. „Combined Success 2026“ übertrifft an Größe alle bisherigen gemeinsamen Übungen dieser Art.
Ein schweres Erdbeben bildet den Rahmen der Übung, und seine Folgen werden landesweit simuliert. Das Szenario ist auf den Jahrestag der Geschehnisse in Friaul im Jahr 1976 abgestimmt.
In Villach werden Gasaustritt und Bergung geübt
In Villach üben der Krisenstab der Stadt und Infineon Technologies Austria AG die Bewältigung eines Gasaustritts. Die Übung bringt rund um Infineon eine stärkere Präsenz von Einsatzfahrzeugen mit sich. Für diesen Bereich ist keine Straßensperre vorgesehen.
Der Gailradweg wird für die Dauer der Übung gesperrt. Die Menschen, die dort wohnen, sollen schon vor dem Start über das geplante Vorgehen informiert werden. Von 15 bis 22 Uhr ist außerdem eine Sperre der Villacher Alpenstraße ab dem Mauthäuschen vorgesehen.
Im Szenario können mehrere Personen am Dobratsch nach einem nur angenommenen Erdbeben mit einem Reisebus nicht weiterfahren. Die Einsatzkräfte üben dort ihre Bergung. Die Übung dürfte im gesamten Stadtgebiet für eine stärkere Präsenz von Einsatzfahrzeugen sorgen. Auch im Bereich Villacher Alpen Arena/Dobratsch dürften Hubschrauber eingesetzt werden.
Am Vormittag wird im Villacher Rathaus auch geprobt, wie das Gebäude geräumt wird. Währenddessen kann der Parteienverkehr vorübergehend ruhen.
Infineon Technologies Austria AG will voraussichtlich zwischen 12 und 18 Uhr wiederholt Ansagen machen, die auch im näheren Umfeld hörbar sein werden.
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