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KI-generiertes Bild: Ein silberner Polizeikombi mit leuchtendem Blaulicht steht auf einer dunklen Straße.KI-Bild

Ein 40-Jähriger wurde auf freiem Fuß angezeigt. Bei dem Einsatz wurden zwei Faustfeuerwaffen sichergestellt.

Am 7. November um 19.30 Uhr soll ein 40-jähriger Österreicher bei einer vereinbarten Aussprache seine 35-jährige Ex-Lebensgefährtin in der ehemals gemeinsamen Wohnung in Wien-Penzing mit dem Umbringen bedroht haben. Das Paar lebte in Trennung.

Die Frau lockte den Mann daraufhin unter einem Vorwand aus der Wohnung. Danach versperrte sie die Wohnungstür und verständigte den Polizeinotruf. Sie gab dabei an, ihr Ex-Lebensgefährte sei Waffenbesitzer und führe zwei Faustfeuerwaffen mit sich. Vor der Wohnungstür habe sie zudem zwei laute Knallgeräusche wahrgenommen.

Polizei nimmt den Mann in Wien-Penzing fest

Wegen der geschilderten Situation wurde ein Großaufgebot an Polizeikräften zum Einsatzort entsandt. Die Beamten nahmen den 40-Jährigen, der sich noch vor Ort befand, unter Eigensicherungsmaßnahmen fest. Bei dem Einsatz wurden zwei Faustfeuerwaffen samt Munition sowie die waffenrechtlichen Dokumente des Mannes sichergestellt.

Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Schüsse abgegeben worden waren, wurde der Bereich unter anderem mit Unterstützung eines Polizeidiensthundes nach möglichen Schussspuren und Patronenhülsen abgesucht. Dabei fanden sich keine Hinweise auf eine tatsächliche Schussabgabe. Gegen den 40-Jährigen wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

Bei seiner Vernehmung zeigte sich der Tatverdächtige hinsichtlich der gefährlichen Drohung nicht geständig. Zu den Knallgeräuschen gab er an, diese stammten vermutlich von gezündeten Böllern, mit denen er nichts zu tun habe. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 40-Jährige aus der Haft entlassen und auf freiem Fuß angezeigt.

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