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KI-generiertes Bild: Ein weißer Schutzhelm liegt auf einem Stapel Ziegelsteine vor einem unscharfen Gebäude.KI-Bild

Die Landesgedächtnisstiftung stellt rund 1,75 Millionen Euro bereit und erwirbt in Innsbruck Einweisungsrechte für 35 Studierendenwohneinheiten.

Bei seiner jüngsten Sitzung ordnete das Kuratorium der Landesgedächtnisstiftung insgesamt rund 1,75 Millionen Euro dem Erhalt bedeutender Tiroler Kulturdenkmäler zu.

In Reutte soll das früher von Franziskanern genutzte Kloster saniert und umgebaut werden. In Weerberg soll die Veranda beim Kirchenwirt restauriert werden. Sie steht unter Denkmalschutz. Für die Friedhofskapelle Hl. Anna in Sillian ist ebenfalls eine fachgerechte Wiederherstellung vorgesehen.

Auch der Kirchturm der Pfarrkirche Hl. Michael in Schönwies und die Alte Volksschule in Baumkirchen werden saniert. In dem Schulgebäude soll künftig das Gemeindeamt untergebracht werden. Für Dacharbeiten sind die Friedhofskapelle in Schwendt und die Pfarrkirche Hl. Josef der Arbeiter in Ötztal-Bahnhof eingeplant.

Landeshauptmann Anton Mattle verwies auf den erheblichen Arbeitsaufwand und die Kosten, die die Bewahrung geschichtsträchtiger Gebäude mit sich bringt. Zugleich charakterisierte er die Stiftung als wichtige Hilfe für lokale Initiativen. Für die Stiftung hat die Förderung von Initiativen, die alte Kulturgüter mit identitätsstiftender Bedeutung bewahren wollen, besonderes Gewicht, sagte Herwig van Staa, Vorsitzender des Kuratoriums. Gemeinden, Land und Bund engagieren sich ebenso wie kirchliche Einrichtungen und private Initiativen für den Erhalt.

Das Kuratorium erwarb Rechte für 35 Studierendenwohneinheiten

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung von Schülerinnen, Schülern und Studierenden in Tirol. In Innsbruck erwarb das Kuratorium Einweisungsrechte für 35 Studierendenwohneinheiten, die sich im Bau befinden. Mithilfe des Gebäudes an der Reichenauerstraße 149 (Sandwirt) soll die Stiftung Tiroler Studierenden später eine Wohneinheit zuweisen können. 365.000 Euro sind für Wohnraum für Studierende vorgesehen. Die Stiftung soll laut Landeshauptmann Anton Mattle das bauliche Erbe sichern und zugleich neue Erkenntnisse zugänglich machen.

Die Landesgedächtnisstiftung wurde zum Gedenkjahr 1959 gegründet. Im Oktober 2011 wurde ihre Laufzeit bis zum Jahr 2034 verlängert. Land Tirol und Tiroler Gemeinden bringen die verfügbaren Geldmittel zu gleichen Teilen auf. Rund 1,8 Millionen Euro fließen in die Sanierung geschichtsträchtiger Gebäude sowie in museale Maßnahmen.

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