Wiener Stadtpark erhält fast 1.000 m² Grün durch Entsiegelung

Rasen und zahlreiche neue Sträucher begrünen die ehemalige Betriebsfläche. Vor der Eröffnung wurden zudem zwei Bäume gepflanzt.
Die Wiener Stadtgärten schufen im Wiener Stadtpark aus einer früheren Betriebsfläche entsiegelten Grünraum. Dadurch gewinnt die Parkanlage nahezu 1.000 m² Grünfläche. Das neu gestaltete Areal erhält sein Gepräge durch eine großzügig angelegte Rasenfläche sowie viele neue Sträucher. Zwei neue Bäume setzte man bereits, ehe die Fläche eröffnet wurde.
Dezente Bodenkonturen und die Sträucher markieren die Grenze des Bereichs zur Ringstraße. So konnten die Wiener Stadtgärten eine gestalterische Trennung zur stark frequentierten Verkehrsader erzielen und zugleich die Artenvielfalt im neuen Grün begünstigen.
Parkgäste erhalten durch die Rasenfläche zusätzlichen Platz im Stadtpark. Die Wasserversorgung des neu gestalteten Areals wird automatisch gesteuert, was den Pflegeaufwand verringert.
Das Areal an der Ringstraße erfüllte früher verschiedene Aufgaben. Ab 1862 gab es dort ein Maschinenhaus mit sechseckigem Grundriss. Sein baufälliger Zustand machte gegen 1935 einen Abriss erforderlich. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt das Gelände Betriebsgebäude der Wiener Stadtgärten. Zwischen dem Parkring im ersten und dem Heumarkt im dritten Bezirk liegt der Stadtpark. Der Wienfluss fließt durch die Anlage und bildet eine Trennlinie.
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