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Toter Buckelwal treibt im Meer vor sandiger Küste mit Boot und PersonenBild mit KI erstellt

Toter Buckelwal Timmy treibt vor der dänischen Insel Anholt und birgt Explosionsgefahr durch Verwesungsgase. Behörden warnen vor Annäherung, eine Bergung ist nicht geplant.

Der tote Buckelwal Timmy treibt vor der dänischen Insel Anholt und stellt wegen sich ansammelnder Verwesungsgase eine Explosionsgefahr dar. Dänische Behörden haben den Kadaver identifiziert und rufen die Öffentlichkeit auf, Abstand zu halten.

Eine Gewebeprobe und die Seriennummer eines zuvor angebrachten Trackers bestätigten die Identität des Tiers. Timmy war zuvor mehrfach in der Ostsee gestrandet und nach einer umstrittenen Rettungsaktion in die Nordsee gebracht worden.

Experten weisen darauf hin, dass sich im Inneren des Kadavers Gase bilden, die im Extremfall zu einer Explosion führen können. Zusätzlich besteht das Risiko, dass vom verwesten Tier Krankheiten auf Menschen übertragen werden.

Die dänische Umweltbehörde plant keine Entfernung oder weitere Untersuchung des Wals. Der Kadaver liegt etwa 75 Meter vor der Küste und soll dort verbleiben.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus äußerte sich skeptisch zu einer wissenschaftlichen Untersuchung. Der Verwesungszustand nach mehreren Tagen im Wasser lasse eine genaue Todesursache kaum noch feststellen.

Behörden in Dänemark und Deutschland hatten bereits in den vergangenen Tagen vor einer Annäherung gewarnt. Der Fund schließt die Geschichte des Wals ab, der seit März wiederholt für Aufsehen gesorgt hatte.

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